Aktuelles
Dienstag, 20. November 2018, 19 Uhr: Rettet wenigstens die Kinder – Buchvorstellung und Bühnengespräch zur Geschichte der Kindertransporte aus Frankfurt am Main
Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main.
Berichte und weitere Informationen: hier


NEUERSCHEINUNG
Rettet wenigstens die Kinder – Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern
Herausgegeben von Angelika Rieber und Till Lieberz-­Gross
Erscheint am 20. Novemeber 2018
Weitere Informationen



Der neue Rundbrief 15 – August 2018 ist erschienen!


Besuchsprogramm 2018
Bericht


Neue Biographien:
Margot Lobree, geb. Hirschmann
Ralph Gomar und John Goldmeier


Kindertransport-Denkmal
Der Ortsbeirat 1 der Stadt Frankfurt hat am 13. März 2018 einstimmig beschlossen, dass ein Denkmal in der Nähe des Hauptbahnhofs an die rettenden Kindertransporte erinnern soll. S. News


Bericht über die Veranstaltungen mit Renata Harris zur Erinnerung an die rettenden Kindertransporte ins Ausland vor 80 Jahren hier


Berichte über die Arbeit des Projekts:
Bericht im hessischen Fersehen

Aktuelle Termine

20. November 2018, 19 Uhr: Buchvorstellung mit Bühnengespräch

Rettet wenigstens die Kinder – Kindertransporte aus Frankfurt am Main

Zur Buchvorstellung laden wir Sie und Ihre Freundinnen und Freunde herzlich ein.
Ort: Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main. Einladung
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten.

Im Mittelpunkt des Buches stehen die Lebensgeschichten geretteter Kinder und die Schicksale ihrer Familien. Wir freuen uns, an diesem Abend Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Nach- fahren von Kindern begrüßen zu dürfen, die mit Kindertransporten gerettet wurden. Franziska, Joachim und Nikolaus Reinhuber sowie Emily Calvelli- Adorno werden in einem von Sylvia Asmus moderierten Bühnengespräch von ihren Familiengeschichten berichten.

Programm

  • Begrüßung: Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek
  • Buchvorstellung mit den Autorinnen Hanna Eckhardt, Waltraud Giesen, Till Lieberz-Gross, Angelika Rieber und Doris Stein
  • Bühnengespräch mit Dr. Franziska Reinhuber, Professor Dr. Joachim Reinhuber, Dr. Nikolaus Reinhuber und Emily Calvelli-Adorno, moderiert von Dr. Sylvia Asmus
  • Musikalische Umrahmung: Professor Dr. Joachim Reinhuber (Piano) und Noah Reinhuber (Bariton)

Zum Buch
Nach dem Novemberpogrom 1938 wurden etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach England und in andere Länder gerettet.
Sieben Autorinnen haben in Zusammenarbeit mit dem Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt am Main e.V. zahlreiche Biographien von Kindertransportkindern erforscht, aufgeschrieben und zusammengestellt. Anschaulich zeigen diese Lebensgeschichten, wie sich die Politik der Nationalsozialisten auf das Leben der Kinder auswirkte und wie die erzwungene Flucht aus Deutschland und die meist endgültige Trennung von den Angehörigen ihr weiteres Leben prägte.
Neben den Lebensgeschichten der Kinder lag den Autorinnen auch die Würdigung von Helfern und Hilfsorganisationen am Herzen.

Ermöglicht wurde dieses Buchprojekt mit freundlicher Unterstützung der B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt-­Loge e.V., der Deutschen Bank Frankfurt, der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung, der NASPA-­Stiftung, der Stiftung Citoyen und weiterer Sponsoren.

Link zum Informationsflyer

Bestellungen: Fachhochschulverlag Kleiststr. 10, Gebäude 1, 60318 Frankfurt am Main, Tel.: (0 69) 15 33-­28 20, E-­‐Mail: bestellung@fhverlag.de oder über den Buchhandel

 


  • 4. Dezember 2018,19.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rödelheim: Lesung aus dem Buch mit Biografien Frankfurter Kinder, die mit Kindertransporten ins Ausland vor dem Holocaust gerettet wurden.

Bereits stattgefunden:

  • 1. November 2018, 19 Uhr: Film refuge von und mit dem Regisseur Ethan Bensinger in der Evangelischen Akademie, Römerberg 9, im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2018
    Einladung
  • 5. bis 7. November 2018: Gespräche mit dem Regisseur Ethan Bensinger in drei Frankfurter Schulen (in Kooperation mit dem Verein gegen Vergessen – für Demokratie e.V.). Ankündigung

Die Filmemacherin Eren Önsöz untersucht in ihrem Film „Haymatloz“ ein vergessenes Kapitel deutsch-türkischer Geschichte, dessen Bedeutung bis in unsere Gegenwart reicht:
Direkt nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten verloren rund ein Drittel der Professoren ihre Stellungen an deutschen Universitäten. Was die Wenigsten wissen: zahlreiche Intellektuelle, Juden und Antifaschisten, flüchteten in das unbekannte Exilland Türkei. Staatsgründer Atatürk hatte die Deutschen eingeladen, an seiner ambitionierten Universitätsreform mitzuwirken.
Die Filmemacherin Eren Önsöz begleitet die letzten Nachkommen dieser Professoren, die in der Türkei geboren und aufgewachsen sind, an Schauplätze in der Schweiz, Deutschland und in der Türkei.
Kurt Heilbronn, Sohn des 1935 in die Türkei Emigrierten Professors für Botanik Alfred Heilbronn, der Filmvorführung beiwohnen und für ein anschließendes Gespräch zur Verfügung stehen.
Trailer


Mai 2018:
Besuchsprogramm 2018: 2. bis 9. Mai 2018
Wir würden uns freuen, wenn Sie als Schule oder Begleiter unserer Gäste daran teilnehmen wollen:
Vorbereitungsseminar: Donnerstag, den 19. April 2018 um 14.30 Uhr


Februar 2018:
„Da habe ich die Mama zum letzten Mal gesehen“ – Lebenswege von Kindertransportkindern
Veranstaltung zum 80. Gedenkjahr an die Hilfsaktionen zur Rettung jüdischer Kinder 1938 bis 1940
Dienstag, den 20. Februar 2018, 19.30 Uhr
Haus am Dom, Großer Saal Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Einladung