KURZBIOGRAPHIEN

  • Sonja Morgenstern, verwitwete Unger, verwitwete Marchesano;
  • ihr Sohn Jeffrey Unger und seine Frau Alisa Unger;
  • Karen Pomerance, Tochter von Sonjas Schwester Zelma Brown;
  • Karens Tochter Sasha Pomerance;
  • Yael Greenspan und Tiferet Lehrman, Enkelinnen von Sonjas Schwester, Gala (Egele) Greenspan

Teilnahme am Besuchsprogramm: Erste, zweite und dritte Generation 2016

Eltern Morgenstern:
Leib/Leo Morgenstern, geb. am 27. Februar 1901 in Zrencin/Krosno, Polen
Kaufmann
emigriert 1939 mit Frau und Töchtern von Frankfurt nach London/UK;
Rückkehr nach Frankfurt 1950
gest. am 22. Februar 1954 in Frankfurt

Fajge Lea Morgenstern, geb. Minc
geb. am 15.Juni 1906 in Krasnik / Polen
emigriert 1939 von Frankfurt nach London/UK
gest. am 29. November 1943 in Twyford/UK

Töchter von Fajge und Leo
Sonja Marchesano, verwitwete Unger, geb. Morgenstern, geb. am 31. März 1932 in Frankfurt
Schneiderin; Büro-Kauffrau
Witwe von Max Unger, geb. am 27. Juni 1928
gest. Juni 1963
Witwe von Armand Marchesano, geb. am 7. Juli 1927
gest. am 29. Februar 2016
Geschäftsmann und Profi-Musiker (Orlando Society Orchestra)
Sonja lebt heute in Orlando, Florida/ USA

Zelma/Selma Brown, geb. Morgenstern
geb. am 7. Februar 1935 in Frankfurt
gest. am 8. Juli 1995/ UK

Egele/Gala Greenspan, geb. Morgenstern
geb. am 4. November 1938 in Frankfurt
Gala lebt heute in Israel

Söhne von Sonja Marchesano, geb. Morgenstern
Larry Unger, geb. am 17. Dezember 1957
Jeffrey Unger, geb. am 04. November 1961
verheiratet mit Alisa Unger
lebt in Atlanta, Georgia/USA

Tochter von Zelma Brown, geb. Morgenstern
Karen Pomerance, geb. Brown
geb. am 21. Juli 1962
Kauffrau; lebt in London/UK

Enkelin von Zelma Brown, geb. Morgenstern
Sasha Pomerance, geb. am 13. Juli 1987 in London
ausgewandert nach Israel (Aliyah), Tel Aviv
Event-Managerin

Enkelinnen von Gala Greenspan, geb. Morgenstern
Yael Greenspan, geb. am 30.Mai 1994 in Jerusalem
studiert Innenarchitektur
Tiferet Lehrman, geb. 1995 in Jerusalem
Make up artist (speziell für Bräute), lebt wie ihre Cousine Yael in Israel

Brüder von Leo Morgenstern:
Chaskel Morgenstern
geb. am 15. Februar 1904 in Zrencin/ Polen
gest. am 2. April 1976 in New York
seit 1927 in Frankfurt
1938 Deportation nach Polen,
Rückkehr nach Frankfurt nach dem Krieg
später Emigration in die USA (1949/50)
Kaufmann
seine erste Frau Blanka, geb. Merenländer
wird deportiert und ermordet
1949 Heirat mit Irene, geb. Margulies, geb. 31. März 1918 in Janow/Polen
drei Söhne: Leo, Steven und Seymour
Izzy Morgenstern
Kaufmann, emigriert in die USA
holt Familie nach

Bruder von Fajge Morgenstern, geb. Minc:
Leo Minc, emigriert 1933 mit Familie nach London/UK
Maßschneider und Unternehmer

Großmütter:
Esther Malka Minc (mütterlicherseits)
Deportation 1938 nach Polen,
emigriert später in die UK
Sara Steinberger (väterlicherseits)
stirbt bereits vor dem 2. Weltkrieg in Frankfurt

Großväter:
sterben beide während Pogromen in Polen


Quellen:

  • Friedhofsverwaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
  • Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
  • Sonja Marchesano, My mother’s candlesticks (script)
  • Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt (PJLF):Ton-Aufnahme bei Gespräch in der Anne-Frank-Schule, Frankfurt am 23. Mai 2016
  • Karen Pomerance, Gespräch zu Evaluation des Besuchs 2016

Fotos:

  • Familienbesitz Sonja Marchesano;
  • Fabian Henning;
  • Till Lieberz-Groß

Recherche und Text:
Till Lieberz-Groß

Die Familien Marchesano – Unger – Pomerance – Greenspan – Lehrman

Familientreffen in der Heimat der Morgensterns

von Till Lieberz-Groß

Als Teilnehmer/innen des Besuchsprogramms der Stadt Frankfurt 2016 treffen sich Mitglieder einer über verschiedene Kontinente verstreuten Großfamilie:

  • Sonja Morgenstern, verwitwete Unger, verwitwete Marchesano, USA;
  • ihr Sohn Jeff Unger und seine Frau Alisa Unger, USA;
  • Karen Pomerance, Tochter von Sonjas Schwester Zelma Brown, geb. Morgenstern, UK;
  • Karens Tochter Sasha Pomerance, Israel (Aliyah);
  • Yael Greenspan und Tiferet Lehrman, Enkelinnen von Sonjas jüngster Schwester Gala (Egele) Greenspan, geb. Morgenstern, Israel.

Drei Generationen festigen auf der Suche nach der Geschichte ihrer Vorfahren ihren Zusammenhalt als Familie mit deutsch-jüdischen Wurzeln.

Ende der Kindheit

Sonja Morgenstern ist sechs Jahre alt, als der Terror der Nazis mit aller Wucht über sie und ihre Familie hereinbricht. Sonja wird am 31. März 1932 als älteste Tochter von Fajge Lea und Leib (Leo) Morgenstern in Frankfurt geboren.

Es ist ein schönes Leben in der Geborgenheit einer wohlhabenden, tief religiösen Familie. Sonja besucht den Kindergarten des nahegelegenen Philantropin

Die Familie unterhält ein gut gehendes Bekleidungsgeschäft auf der Berger Str. 28, laut Familie nach Leos Mutter Sara unter dem Familiennamen Steinberger. Die Familie Morgenstern lebt in einer geräumigen Wohnung über dem Geschäft. Die Familie Morgenstern führt ein geselliges Leben. Man liebt Musik, spielt Geige oder Bratsche.

Leib/Leo und Fajge Morgenstern, geb. Minc

Leo und Faige heiraten 1930 in Frankfurt, nachdem ihre Mütter die beiden miteinander bekannt gemacht hatten. Leo und Fajge bekommen drei Töchter: Sonja, Zelma und Eigele (Gala).

Fajge Morgenstern, geb. Minc, geb. am 15. Juni 1906 in Krasnik/Polen hat zwei Schwestern und einen Bruder, Leo Minc, der später der Retter der Familie werden wird. Ihr Mann Leo Morgenstern, geb. am 27. Februar 1901 in Zrencin/Polen, hat vier Brüder und zwei Schwestern; nur er und zwei Brüder, Izzy und Chaskel, werden den Nazi-Terror überleben.

In der Pogromnacht des 9. November 1938 halten sich Sonja und ihre Schwester Zelma, geb. am 7. Februar 1935, bei ihrer Tante Lotte auf, da ihre Mutter Fajge wegen der Geburt der jüngsten Schwester Egele (später Gala) am 4. November 1938 noch im Krankenhaus liegt. Die Wohnung wird zertrümmert, Gegenstände aus dem Fenster geworfen; aber Onkel Izzy, Leos Bruder und Lottes Mann, kann sich verstecken und in die USA fliehen, wohin ihm später seine Familie folgt. Leo Morgenstern aber, Sonjas Vater, wird beim Besuch seiner Frau im Krankenhaus verhaftet und am 10. November nach Buchenwald deportiert.

Emigration nach England/UK

Fajge verlässt Hals über Kopf das Krankenhaus, um Ausreisepapiere für ihre Familie zu besorgen. Dies gelingt ihr auch, weil ihr Bruder Leo Minc bereits 1933 mit seiner Familie nach England emigriert war und mittlerweile in der Londoner Savile Row eine erfolgreiche Maßschneiderei betreibt. Die Familie muss bis zur Ausreise aus ihrer schönen Wohnung in ein sogenanntes „Judenhaus“ in der Gaußstr. 32 umziehen. Im März 1939, kann die Familie nach der Rückkehr des Vaters aus Buchenwald (Januar 1939) nach England/UK auswandern.

Das Leben in der Fremde ist trotz der Unterstützung durch Onkel Leo schwer. Vater Leo, in Frankfurt ein angesehener Geschäftsmann auf der Berger Straße, muss im Exil die Familie als Gelegenheitsarbeiter durchbringen.

Schwere Zeiten

Und die Situation eskaliert noch nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges: Vater Leo wird als „Enemy Alien“ auf der Isle of Man interniert, die Familie durch die notwendige Evakuierung wegen der Bombenangriffe auf London noch weiter auseinandergerissen: Während Zelma und Egele mit der Mutter evakuiert werden, wird die siebenjährige Sonja mit ihrer Schulklasse aufs Land verschickt – allein und ohne Sprachkenntnisse. Bis zum Ende des Krieges wird Sonja oft auf sich alleine gestellt sein. Sie lernt im Schnellverfahren Englisch – und verliert dabei weitgehend ihre Muttersprache Deutsch.

Ihre Mutter Fajge stirbt am 29. November 1943 mit nur 37 Jahren an einer verschleppten Tuberkulose, die sie sich während des Krankenhaus-Aufenthaltes 1938 zugezogen hatte. Sonja ist nun mit annähernd zwölf Jahren, vorübergehend zurückgeschickt nach London, in der Rolle der „Ersatz-Mutter“ für ihre jüngeren Schwestern. Diese schwierige Situation wird erst etwas besser durch den Umzug der Geschwister 1943 nach Shefford in Bedfordshire, 55 Meilen nördlich von London. Dort hatte sich eine Jüdische Schule etabliert, gegründet von Dr. Salomon Schonfeld, in der auch viele Kindertransport-Kinder eine neue Heimat finden.

Die Kinder wohnen bei Familien im Dorf bei oft sehr fürsorglichen Pflegeeltern, von denen der Abschied schwerfällt, anders als von einigen Familien, mit denen Sonja während der Evakuierung konfrontiert gewesen war: Offensichtlich war vielen Briten insbesondere auf dem Lande nicht bewusst, in welcher Situation sich die jüdischen Flüchtlinge befanden.

Erst nach Kriegsende wird die Familie wieder in London vereint: Vater Leo, Sonja, Zelma, Egele – aber ohne die geliebte Mutter. Mit ihnen lebt „Oma“, die Großmutter Minc mütterlicherseits, die wie viele andere polnisch-stämmige Menschen 1938 aus Deutschland nach Polen ausgewiesen worden war. Mit der Hilfe ihres Sohnes Leo Minc aber konnte sie schließlich zur Familie nach England ausreisen.

Nach dem Schulabschluss beginnt Sonja eine Lehre als Schneiderin, die begabte Mutter und den erfolgreichen Onkel als Vorbild. Sie arbeitet bis 1951 bei der Mascott Model Company, bis sie nach einer Weiterbildung als Sekretärin eine Stelle in einem Krankenhaus antritt.

Ausweisung nach Polen 1938

Ähnlich wie „Oma“ Minc wurden auch Chaskel Morgenstern, der Bruder von Sonjas Vater Leo, sowie seine Frau Blanka im Verlauf der so genannten „Polenaktion“ 1938 mit weiteren Verwandten nach Polen deportiert.
Die beiden Großväter waren vordem bei Pogromen in Polen ums Leben gekommen; die Familien hatten danach Polen aus Angst vor weiteren Pogromen in Richtung Deutschland verlassen.

Chaskel und Blanka Morgenstern, geb. Merenländer, werden im Ghetto Krosno/Polen getrennt. Chaskel gelingt die Flucht und er überlebt in verschiedenen Verstecken, u.a. in einer Hütte auf dem Bauernhof der Familie Czajkowski, die später dafür später in Yad Vashem geehrt wird. Chaskel und Blanka werden sich nicht wiedersehen, Blanka wird vermutlich in einem Vernichtungslager ermordet; ihr Todesort und Todesdatum sind unbekannt.

Rückkehr nach Frankfurt

Chaskel Morgenstern kehrt nach dem Krieg nach Frankfurt zurück und baut einen Tuchgroßhandel auf. Er eröffnet Geschäfte auf der Zeil 13 und in der Kaiserstraße 55. Er wohnt – wie zeitweilig auch sein Bruder Leo und seine Nichte Sonja – in der Hansaallee 12.

Chaskel überzeugt seinen Bruder Leo, der beruflich in England nicht Fuß fassen konnte, mit ihm in Frankfurt zusammenzuarbeiten. Leo folgt diesem Ruf 1950 und verlässt England. Leo sollte später offensichtlich die Filiale in der Kaiserstraße übernehmen, stirbt aber wegen seiner angegriffenen Gesundheit – nicht zuletzt auf Grund der erlittenen Misshandlungen während seiner Internierung in Buchenwald – bereits am 22. Februar 1954 in Frankfurt. Er ist auf dem Jüdischen Friedhof in der Eckenheimer Landstraße beerdigt.

Auch Sonja zieht es 1951 nach Frankfurt. Sie kehrt aber nach ein paar Monaten zunächst wieder nach London zurück – zu ihren jüngeren Schwestern, mit denen sie seit der Rückkehr des Vaters nach Deutschalb des Vaters alleine lebt, um dann schließlich doch nach Frankfurt zu ziehen. Sie lebt dort mit ihrem Vater bis zu dessen frühem Tod und arbeitet auch noch nach dem Tod des Vaters bei ihrem Onkel Chaskel.

Chaskel Morgenstern, geb. am 15.Februar 1904 in Zrencin, emigriert später mit seiner zweiten Frau Irene, geb. Margulies, in die USA, wo er am 2. April 1976 in New York stirbt.

Neubeginn in den USA

In Frankfurt lernt Sonja ihren späteren Mann, Max Unger, kennen. Sonja heiratet den Oberleutnant der amerikanischen Luftwaffe am 22. Februar 1955 und zieht mit ihm zunächst nach Neu-Ulm und 1956 in die USA. Max Unger, geb. am 27. Juni 1928 in Oldenburg, hatte wie Sonjas Familie eine Fluchtgeschichte: Die Familie flieht über Kuba in die USA; Max selbst überlebt als Kindertransport-Kind in England/ UK.

Max stirbt bereits 1963. Sonja bleibt mit dem fünfjährigen Larry und dem nur achtzehn Monate alten Jeffrey zurück. Sonja wird nach dem Tode ihres zweiten Mannes, Armand Marchesano, ihren Sohn Jeff 2016 nach Frankfurt begleiten; Sonja hatte bereits 2008 am Besuchsprogramm der Stadt Frankfurt teilgenommen. Armand Marchesano war Unternehmer und Profi-Musiker. Er stirbt im Februar 2016.

Sonja lebt weiterhin in Orlando, Florida/ USA. Sie hält Vorträge, u.a. vor Lehrkräften und hat auch anders als bei anderen aus Deutschland emigrierten jüdischen Familien üblich, frühzeitig mit ihren Söhnen über die Familiengeschichte gesprochen.

Zweite und dritte Generation

Jeff Unger, Sonjas Sohn, geb. am 04. November 1961, führt mit seiner Frau Alisa ein erfolgreiches Schmuck-Unternehmen. Er arbeitet ehrenamtlich als Golf Coach u.a. an einer High School in Atlanta/ USA. Er und seine Frau Alisa halten es für unabdingbar, die nachfolgenden Generationen in den USA und Deutschland, mit der Shoah zu konfrontieren.

Karen Pomerance, geb. am 21. Juli 1962, Sonjas Nichte, Tochter ihrer Schwester Zelma Brown, lebt in London/ UK. Sie betreibt ein Gewürz-Geschäft „Spice Way“ mit Gewürz-Importen aus Israel. Ihre Mutter Zelma heiratet nach dem Krieg einen Engländer. Die Herkunft ihrer Mutter wird in der Familie nicht thematisiert, aber die jüdischen Traditionen werden gelebt.
Karen wächst „Britisch“ auf; Deutsch wird nicht gesprochen.
Ihre Tochter Sasha Pomerance, geb. am 13.Juli 1987 in London, besucht eine jüdische Schule und wanderte vor zwei Jahren nach Israel aus (Aliyah). Sie arbeitet dort als Event-Managerin.

Yael Greenspan, geb. am 30. Mai 1994 und Tiferet Lehrman, geb.1995, Enkelinnen der dritten Morgenstern-Tochter Gala, leben wie ihre Großmutter, Gala Greenspan, in Israel. Tiferet arbeitet als Make Up-Artist und Yael beginnt in diesem Jahr – nach zwischenzeitlicher Arbeit im Kindergarten – ein Studium der Innenarchitektur.

Das Familienleben aller drei Morgenstern-Töchter und ihrer Nachfahren ist nach wie vor bestimmt von der jüdischen Kultur und Tradition, aber nicht alle leben streng nach den jüdischen Religionsgesetzen. Aber ob liberal oder orthodox – die Familie hält zusammen. Die Nachkommen der Familie sind über die ganze Welt verstreut: USA und UK; Israel und Schweiz; Argentinien und Kuba; Südafrika und Australien, Österreich und Deutschland.

Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule sind von der Power und Lebensfreude der Familie beeindruckt. Sie wissen sehr zu schätzen, mit einer direkten Zeitzeugin und deren Nachfahren in zweiter und dritter Generation sprechen zu können, weil es ihnen die „die Lebensgeschichten einfach näher bringt“. Während eine Schülerin kritisiert, dass „einige sich mit dem Thema nicht beschäftigen möchten“, hält ein weiterer Schüler es sogar für sinnvoll, die Schüler/innen „schon in der 7. Klasse“ mit der Shoah zu konfrontieren. Man ist sich einig, dass es wichtig ist, sich auch bei Streit-Themen immer wieder in die Situation des anderen zu versetzen: „How would I feel in their shoes?“ Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen für die Gesellschaft, in der man lebt.

Das Besuchsprogramm der Stadt Frankfurt ermöglichte drei Generationen der Familie Morgenstern ein Familien-Wiedersehen in der Heimatstadt ihrer Eltern und (Ur-)Großeltern: _„I have only praise for every aspect of this programme. From beginning to end I feel we were treated with empathy and respect.

Participating in this programme has changed my feelings towards Germany and I feel I would now like to visit again and possibly vacation in Germany. Prior to this trip I would have never considered it”_, bedankt sich Karen Pomerance für die gesamte Familie.

Die einzige Enttäuschung der Reise: das Haus in der Bergerstr. 28 existiert nicht mehr; es wurde offensichtlich im Zuge des U-Bahn-Baus abgerissen.

Beigetragen zu dem positiven Stimmungsbild hat auch der Besuch in der Anne-Frank-Schule: „Wonderful morning at the school. I think this is a very important part of the programme. The students were interested, animated and a pleasure to talk to.”