Aktuelles
Dienstag, 20. November 2018, 19 Uhr: Rettet wenigstens die Kinder – Buchvorstellung und Bühnengespräch zur Geschichte der Kindertransporte aus Frankfurt am Main
Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main.
Berichte und weitere Informationen: hier


NEUERSCHEINUNG
Rettet wenigstens die Kinder – Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern
Herausgegeben von Angelika Rieber und Till Lieberz-­Gross
Erscheint am 20. Novemeber 2018
Weitere Informationen



Der neue Rundbrief 15 – August 2018 ist erschienen!


Besuchsprogramm 2018
Bericht


Neue Biographien:
Margot Lobree, geb. Hirschmann
Ralph Gomar und John Goldmeier


Kindertransport-Denkmal
Der Ortsbeirat 1 der Stadt Frankfurt hat am 13. März 2018 einstimmig beschlossen, dass ein Denkmal in der Nähe des Hauptbahnhofs an die rettenden Kindertransporte erinnern soll. S. News


Bericht über die Veranstaltungen mit Renata Harris zur Erinnerung an die rettenden Kindertransporte ins Ausland vor 80 Jahren hier


Berichte über die Arbeit des Projekts:
Bericht im hessischen Fersehen

Haymatloz – Die Türkei als Zufluchtsort für Verfolgte
Basistext von Angelika Rieber

Haymatloz – Die Türkei als Zufluchtsort für VerfolgtePDF 417 kB

Licco Amar – Hier gibt es eine Welt aufzubauen
Ein Artikel von Angelika Rieber

Licco Amar - Hier gibt es eine Welt aufzubauenPDF 1,9 MB

Zeitzeugengespräche an Schulen mit Frau Ingrid Oppermann

Ingrid Oppermann besuchte vom 14. bis 17. November 2016 und in der dritten Novemberwoche des Jahres 2017 im Rahmen der Interkulturellen Woche in Frankfurt . Sie kam auf Einladung des Projekts Jüdisches Leben in Frankfurt, unterstützt wurde der Besuch von der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung. Schwerpunkt ihres Besuchs waren Zeitzeugengespräche in Schulen zum Thema Exil in der Türkei.

Ingrid Oppermann wurde in Istanbul geboren, ihr Vater, der Physiker und Astronom Prof. Dr. Dr. Wolfgang Gleissberg, wurde nach 1933 von den Nationalsozialisten in die Türkei vertrieben. Er kehrte Ende der fünfziger Jahre nach Deutschland zurück und leitete die Sternwarte in Frankfurt.
An der 1933 von Mustafa Kemal Atatürk neu gegründeten Universität in Istanbul stammten 30 von 87 Professoren aus Deutschland, darunter 8 Professoren aus Frankfurt, die nach 1933 ins Exil in der Türkei gingen.

Wolfgang Gleissbergs Tochter Ingrid Oppermann ist 1938 in Istanbul geboren, hat dort die Schule besucht und kam als 20-Jährige nach Deutschland.
Ingrid Oppermann besuchte 2016 und 2017 das Friedrich-Dessauer-Gymnasium, die Ernst-Reuter-Schule II und die Paul-Hindemith-Schule in Frankfurt sowie das Gymnasium Oberursel. Die ernst-Reuter-Schule und das Friedrich-Dessauer-Gymnasium sind nach Türkei-Exilanten der NS-Zeit benannt und boten daher einen besonderes guten Anknüpfungspunkt. Die Erfahrungen zeigen, dass gerade die heutigen Schüler diesem Thema großes Interesse entgegenbringen, denn sie können mit den Erzählungen der Zeitzeugen eigene oder vermittelte Flucht- und Migrationserfahrungen verbinden. Auch in der GCJZ Hochtaunus in Bad Homburg berichtete sie über das Leben ihres Vaters: Von Breslau nach Istanbul – und zurück nach Oberstedten

Berichte in der Presse über die Gespräche mit Ingrid Oppermann:

Berichte auf Webseiten der Schulen über die Schulgespräche mit Ingrid Oppermann:

Filmveranstaltung: Aufführung des Dokumentarfilms Haymatloz für Schulen

Der Film Haymatloz der Regisseurin Eren Önsöz begleitet die letzten Nachkommen dieser Professoren an Schauplätze in der Schweiz, Deutschland und in der Türkei. Mithilfe von fünf Protagonisten, die in der Türkei geboren und aufgewachsen sind, untersucht sie dieses vergessene Kapitel deutsch-türkischer Geschichte, dessen Bedeutung bis in unsere Gegenwart reicht. Inmitten der weltweiten Flüchtlingskrise wirft der Dokumentarfilm auch aktuelle Fragen auf.

Im Rahmen des Türkischen Filmfestivals wurd der Film „HAYMATLOZ“ für die Oberstufenklassen vorgeführt. Frau Gülay Güvemli, verantwortlich für das Filmfestival, moderierte das anschließende Gespräch. An dem Gespräch nahm auch Kurt Heilbronn teil, der in diesem Film über die Orte seiner Kindheit und die Geschichte seiner Familie berichtet.