Handreichungen für Zeitzeugengespräche

Fallstricke und Herausforderungen

Überwiegend sind die Rückmeldungen der Schulen nach den Zeitzeugengesprächen äußerst positiv, teilweise sogar überschwänglich. Gelegentlich jedoch macht sich auch Enttäuschung breit. Geklagt wird beispielsweise darüber, die Gesprächspartner hätten zu wenig über die NS-Zeit berichtet oder hätten keine Erinnerungen an Frankfurt. Diese Enttäuschungen lassen darauf schließen, dass möglicherweise die Erwartungen und das, was das Gespräch leisten konnte, nicht zueinander passten oder vorher nicht bedacht wurden. Manchmal sind Lehrkräfte oder Begleiter enttäuscht darüber, dass die Jugendlichen zu wenige Fragen stellen. Dreh- und Angelpunkt zur Vermeidung von möglichen Enttäuschungen ist eine gute Vorbereitung auf die Begegnungen.

Missverständnisse können sich bereits durch den Begriff „Zeitzeuge“ ergeben, mit dem häufig allein Augenzeugen der NS-Zeit verbunden werden. Zeitzeugen sind Personen, die eine bestimmte Zeit selbst erlebt haben und darüber berichten können. Diejenigen, die vor oder während der NS-Zeit in Frankfurt geboren wurden oder hier gelebt haben, gehören zu den Zeitzeugen der NS-Zeit. Sie werden als erste Generation bezeichnet. Die in der Emigration oder nach dem Zweiten Weltkrieg geborenen Kinder werden als zweite Generation bezeichnet. Sie sind also Zeitzeugen der Nachkriegszeit. Die Zeitzeugen der zweiten Generation können zwar nicht über Frankfurt aus eigenem Erleben berichten, möglicherweise jedoch darüber, mit welchen Geschichten und Bildern über Frankfurt sie aufgewachsen sind (siehe Themenliste). Geschichte und Gegenwart sind auf diese Weise miteinander verwoben.
Vorbereitung

Zum Gelingen von Gesprächen mit Zeitzeugen der NS-Zeit bzw. der Nachkriegszeit gehört eine gute Vorbereitung auf die Begegnungen in der Schule oder in der Fortbildung. Dazu gehört es, sich bereits im Vorfeld mit dem Gesprächspartner und dessen Biographie zu beschäftigen. Je nachdem, ob die Zeitzeugen in der Umgebung leben oder von weiter her kommen, ist eine Korrespondenz im Vorfeld oder ein Vorgespräch sinnvoll und notwendig. Über einige Zeitzeugen gibt es Veröffentlichungen, die in der Vorbereitung genutzt werden können. Im Falle der Gespräche mit ehemaligen Frankfurterinnen und Frankfurtern und deren Kindern gibt es neben vorbereitender Korrespondenz noch den Begrüßungsabend des Projektes am Beginn des Besuchsprogramms, der dem gegenseitigen Kennenlernen dient. Verunsicherung entsteht unter Umständen, wenn man nicht genug voneinander weiß und die jeweiligen Erwartungen nicht klar sind. So müssen auch Gesprächspartner wissen, mit wem sie es zu tun haben: Alter, Herkunft, Vorkenntnisse und Wissensstand, Erfahrungen (evtl. Gedenkstättenbesuche) etc.

Einige Zeitzeugen sind bereits erfahren und haben konkrete Vorstellungen, wie ein Gespräch in der Schule gestaltet werden kann, andere haben noch nie vor Schulklassen gesprochen. Vor allem für diejenigen, die zum ersten Mal über ihr eigenes Leben oder die Schicksale von Angehörigen sprechen, ist es wichtig, dass sie den Rahmen und Ablauf des Gespräches kennen und ggf. eigene Vorstellungen formulieren oder Anregungen geben können. Mehr voneinander zu wissen, kann Sicherheit vermitteln. Unbedingt geklärt werden sollte auch bei den Vorgesprächen, wie die Zeitzeugen in die Schule kommen, ob sie beispielsweise abgeholt werden oder ob sie eine genaue Wegbeschreibung brauchen.

Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf Gespräche im Unterricht

Vor den Besuchen von Zeitzeugen in der Schule ist es wichtig, die jeweilige Klasse oder Gruppe in die Planung einzubeziehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich für das Gespräch ebenso verantwortlich fühlen wie die beteiligten Lehrkräfte. Je nach Alter können die Jugendlichen zu den Vorgesprächen bzw. den vorbereitenden Kontakten hinzugezogen werden oder auch selbst die Korrespondenz übernehmen.
Auch die Jugendlichen sollten über den Rahmen der Begegnungen (z.B. Besuchsprogramm der Stadt) informiert sein, beispielsweise darüber, ob die Zeitzeugen Erfahrungen mit solchen Gesprächen über die eigene Biographie bzw. die Familiengeschichte haben.

Vorkenntnisse über historische Fakten sind erforderlich, um die Schilderungen der Gesprächspartner angemessen einordnen und darauf bezogene Fragen stellen zu können. Neben allgemeinen Daten und Fakten (siehe Zeitleiste zur NS-Zeit) sollte sich die Gruppe insbesondere mit den auf die Biographie bezogenen Ereignissen beschäftigen (z.B. Novemberpogrom, Kindertransporte). Dazu ist es erforderlich, die Gruppe über die wesentlichen Eckdaten der Lebensgeschichte der Gesprächspartner bzw. der Familie zu informieren.
Von zentraler Bedeutung ist die Vorbereitung von Fragen, die sich vor allem auf die jeweilige Personen bzw. die Familiengeschichten beziehen sollten.

Mit diesen Fragen können sich die Schülerinnen und Schüler in den lebensgeschichtlichen Hintergrund des Gastes hineindenken, sie werden auf das Gespräch eingestimmt und dafür sensibilisiert.
Mögliche Vorerwartungen, Hoffnungen oder Unbehagen sollten dabei ebenfalls angesprochen werden. So sollte auch geklärt werden, ob es möglicherweise Unsicherheit gibt, ob und welche Fragen gestellt werden können. Oft ist das Problem nicht die Frage selbst, sondern deren Formulierung. Hier können die Lehrerinnen und Lehrer im Vorfeld Hilfestellungen geben. Grundsätzlich sind fast alle Fragen möglich, jedoch sollte es die Gruppe respektieren, wenn die Gesprächspartner Fragen nicht oder nur in Ansätzen beantworten. Gegebenenfalls kann man, je nach Situation, nochmals nachhaken.

Teilweise tun sich die Jugendlichen schwer, sich im Vorfeld Fragen zu überlegen. Dennoch ist die Vorbereitung auf mögliche Fragen zentral für das Gelingen einer Begegnung. Oft sind die Jugendlichen beispielsweise so überwältigt von den Schilderungen der Zeitzeugen, dass sie sich nicht wagen, Fragen zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler haben während des Gespräches auch oft Probleme, spontan zu reagieren. Es ist dann teilweise schwer, das dabei entstehende Schweigen zu durchbrechen. Vorher entwickelte Fragen können den Jugendlichen einen Teil dieser Hemmungen nehmen. Positiv hat es sich bewährt, die im Unterricht aufgeworfenen Fragen zusammenzustellen und allen Schülerinnen und Schülern vor dem Gespräch zur Verfügung zu stellen. Damit können sie während der Begegnung flexibler und sicherer reagieren. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, vorgefertigte Fragen der Reihe nach abzuhaken.

Oft ist die erste Frage nach den Erzählungen der Zeitzeugen besonders schwierig. Notfalls könnte die Lehrerin oder der Lehrer durch eine eigene Frage das Startsignal für weitere Fragen der Schülerinnen und Schüler geben. Bewährt hat sich auch, vorher mit der Klasse zu verabreden, wer ggf. die erste Frage stellt.

Daher dient die Entwicklung der Fragen im Vorfeld auch dazu, Unsicherheit oder eventuelle Enttäuschungen zu vermeiden. Die Liste möglicher Themen kann den Lehrkräften Anregungen geben, in welche Richtung das Gespräch gehen könnte. Da die Themen sehr allgemein gehalten sind und auf möglichst viele biographische Kontexte anwendbar sein sollen, sind sie eher als Hintergrundmaterial gedacht, aus dem dann Themenkomplexe ausgewählt werden, die auf die jeweiligen Lebensgeschichten bezogen sind.
Wichtig ist auch, den Stellenwert eines Gespräches mit Zeitzeugen zu klären. Auch wenn Begegnungen mit Zeitzeugen besondere Ereignisse in der Schulzeit darstellen, muss doch davor gewarnt werden, solche Gespräche mit überhöhten Erwartungen zu überfrachten. In diesem Fall besteht auch die Gefahr, dass die Gesprächspartner zur Projektionsfläche für alle mit der jüdischen Geschichte oder mit Israel verbundenen Fragen werden.

Die besondere Stärke solcher Gespräche liegt in der subjektiven Perspektive der Zeitzeugenberichte. Die Gesprächspartner können aus eigenem Erleben nur über ganz bestimmte Erfahrungen und historische Ereignisse berichten. Wer 1933 bereits emigriert ist, kann nicht aus eigener Erfahrung über die „Kristallnacht“ oder die Konzentrationslager berichten, sondern beispielsweise über die Gründe der frühen Emigration, die Aufnahme in der neuen Heimat oder über das Schicksal von Angehörigen und Freunden. Wer nach dem Krieg geboren ist, kann darüber berichten, mit welchen Geschichten über die Vergangenheit er aufgewachsen ist. Die Lebensgeschichten der Zeitzeugen bzw. ihrer Familien können immer nur Teilaspekte der Geschichte der Juden abdecken. Weitere Fragen und Themen bzw. die Einordnung der Biographien in die geschichtlichen Zusammenhänge können in der Vor- und Nachbereitung des Gespräches erarbeitet bzw. anschließend vertieft werden.

Mit wachsender zeitlicher Distanz rückt auch die Nachkriegszeit immer stärker in den Blick. Welche Spuren hat der Holocaust im Leben der Zeitzeugen der NS-Zeit und ihrer Kinder hinterlassen? Wie geht man in den jeweiligen Ländern, in denen die Beteiligten leben, mit der Vergangenheit um? In diesem Sinne bieten solche Gespräche auch die Gelegenheit, nicht nur über Fragen der Vergangenheit, sondern auch über Fragen der Gegenwart miteinander ins Gespräch zu kommen.

Für die Vorbereitung der Gespräche können auch einzelne Biographien dieser Dokumentation genutzt werden. Eventuell könnte man eine Biographie, die gewisse Ähnlichkeiten mit den Lebensdaten der Zeitzeugen bzw. deren Familien vorweist, im Unterricht besprechen und davon ausgehend Fragen an den zukünftigen Gesprächspartner entwickeln.

Organisation des Gespräches

Als zeitlicher Rahmen des Gespräches bietet sich eine Doppelstunde an. Um ein offenes und intensives Gespräch zu ermöglichen, empfiehlt es sich, nur eine Klasse hinzuzuziehen und keine Großveranstaltung zu planen.
Bewährt hat sich das Vorgehen, den Zeitzeugen bzw. den Nachfahren zunächst Gelegenheit zu geben, ihre Lebensgeschichte bzw. die Familiengeschichte (ca. 30-45 Minuten) vorzustellen. Meist wird damit die erste Unterrichtsstunde gefüllt.
Anschließend hat die Gruppe die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Als positiv hat sich erwiesen, wenn sich die Klasse zu Beginn der Veranstaltung kurz in einer Runde vorstellt. Für die Gesprächspartner ist beispielsweise von Interesse, in welchem Stadtteil die Jugendlichen leben oder aus welchem Herkunftsland sie bzw. die Eltern kommen.

Auch den Gesprächspartnern sollte Gelegenheit gegeben werden, Fragen an die Schülerinnen und Schüler zu stellen. Daher sollte das Gespräch unbedingt von einer Lehrkraft oder von Schülerinnen und Schülern moderiert werden. Sollte das Gespräch dennoch ins Stocken geraten, hat sich beispielsweise folgendes Verfahren bewährt: In einer Runde berichten die Schülerinnen und Schüler nacheinander über ihre Eindrücke (siehe Leitfragen unten) und erhalten gleichzeitig die Chance, Fragen zu stellen.
Manchmal entsteht Verunsicherung durch Sprachbarrieren. Sollten einzelne Schülerinnen und Schüler beispielsweise Probleme haben, ihre Frage oder ihr Statement in Englisch zu formulieren, hilft es meist, sie zu ermutigen, sie in deutscher Sprache zu stellen. Die Fragen oder Statements können dann von sprachkundigen Klassenkameraden oder von Lehrkräften übersetzt werden.
Wichtig ist auch ein gemeinsamer Abschluss, beispielsweise mit einem Statement der Gesprächsleitung oder einem Feedback der Schülerinnen und Schüler.

Mit Einverständnis der Beteiligten kann man auch an eine Einladung der lokalen Presse denken. Empfehlenswert ist es, die Schulleitung einzubeziehen. Man kann ihr beispielsweise die Gelegenheit geben, die Besucher vor oder nach dem Gespräch kennenzulernen, oder sie darum bitten, die Gäste in der Klasse offiziell zu begrüßen.

Dokumentation der Begegnungen

Die Begegnungen mit den Besuchern sind meist einmalige und nicht wiederkehrende Gelegenheiten, die Lebenserinnerungen ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter bzw. ihrer Kinder festzuhalten. Deshalb ist es wichtig, dass diese Berichte aufgezeichnet (Tondokument oder Film) und mit Fotos dokumentiert werden. Selbstverständlich sollten Aufzeichnungen nur mit Einwilligung aller Beteiligten geschehen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die Bereitschaft zum Gespräch mit einer Schulklasse auch den Wunsch beinhaltet, dass die Erinnerungen festgehalten und damit weitergegeben werden können. Aus leidvollen Erfahrungen bitten wir Sie dringend darum, vor einer Aufzeichnung des Gespräches die entsprechenden Geräte auszuprobieren!

Bitte stellen Sie der Projektgruppe und den Gästen anschließend eine Kopie zur Verfügung, denn wir können diese Dokumente auf vielfache Weise nutzen: zur Vorbereitung der Besuche von Familienangehörigen, Klassenkameraden oder Nachbarn und für verschiedene Dokumentationen.
Zur Erleichterung der Weiterarbeit mit den biographischen Berichten der Zeitzeugen durch die Projektgruppe oder für Dokumentationen der Schulen bitten wir Sie, die Ton- bzw. Filmdokumente bzw. Fotos anschließend unbedingt mit folgenden Informationen zu beschriften:

- Namen der Gesprächspartner
- Namen der Interviewer/ der Klassen
- Datum des Gespräches
- Ort des Gespräches
- Rahmen des Gespräches

Nun noch ein scheinbar banaler Hinweis. Viele Fotos und Filmaufnahmen leiden darunter, dass im Hintergrund eine ungewischte oder verschmierte Tafel zu sehen ist. Unser Tipp: Bitte wischen Sie entweder die Tafel vorher gründlich oder wechseln Sie den Standort.

Nachbereitung der Begegnungen

In der folgenden Stunde sollten zunächst die Eindrücke, die das Gespräch hinterlassen hat, thematisiert werden. Diese Auswertungsstunde ermöglicht es, die Eindrücke miteinander auszutauschen und zu vergleichen sowie Fragen und mögliche Missverständnisse zu klären. Aus diesem Austausch ergeben sich zahlreiche Sachfragen, die dann in den folgenden Stunden bearbeitet und vertieft werden können.

Folgende Fragen haben sich für diese Auswertung bewährt:
- Was fand ich besonders wichtig oder bemerkenswert?
- Was war neu oder überraschend für mich?
- Was hat mich irritiert oder möglicherweise geärgert?
- Was würde ich gerne noch fragen?
- Welche Frage habe ich nicht gestellt?
- Welche Fragen stellen sich mir im Nachhinein?

Positive Erfahrungen gibt es, diese Fragen nach dem think-pair-share-Schema auszuwerten: think (schriftlich, Einzelarbeit), pair (Austausch mit einem Partner), share (Austausch in der Klasse). So erhält man ein breites Bild von der Wirkung des Gespräches und den sich daraus ergebenden Fragen. Diese Auswertung bietet eine gute Grundlage für eine Rückmeldung an die Zeitzeugen. Man kann diese Statements entweder zusammenstellen oder/und einzelne Briefe an die Zeitzeugen schreiben. Solche Briefe an die Gesprächspartner ermöglichen es, sich intensiver mit der Lebensgeschichte der Zeitzeugen auseinanderzusetzen und die eigenen Eindrücke und Erfahrungen zu reflektieren. Außerdem sind sie schon „die halbe Miete“ für die Veröffentlichung und Weitergabe der Erfahrungen innerhalb der Schule, beispielsweise auf der Homepage oder im Jahrbuch der Schule, eventuell auch für die lokale Presse.

Nach dem Austausch der Eindrücke beginnt die vertiefende inhaltliche Arbeit, in der nähere Informationen über die im Gespräch angesprochenen historischen Ereignisse herangezogen oder weitergehende Recherchen im Archiv oder im Stadtteil angestellt werden können (siehe Tipps für die Spurensuche). Teilweise sind die Ergebnisse solcher Begegnungen auch in Ausstellungen und Dokumentationen eingeflossen bzw. in Stolperstein-Projekte oder ähnliche Gedenk-Initiativen.

Bei der inhaltlichen Auswertung können auch einzelne oder mehrere Biographien dieser Dokumentation genutzt und mit den Schilderungen der Gesprächspartner verglichen werden. Beispielsweise könnte sich die Klasse arbeitsteilig mit unterschiedlichen Lebensgeschichten einzelner Personen oder Familien beschäftigen und diese anhand einzelner inhaltlicher Aspekte (siehe Themenliste) miteinander vergleichen. Durch die Vielfalt wie die Ähnlichkeiten dieser Biographien erhält man ein breiteres Spektrum möglicher Lebenswege und ein umfassenderes Bild von den geschichtlichen Ereignissen und deren Auswirkungen.

Rückmeldungen an die Gesprächspartner und an die Projektgruppe

Nicht vergessen werden sollte, den Gesprächspartnern nach den Gesprächen ein Feedback zu geben. Die Zeitzeugen haben sich geöffnet, teilweise über sehr persönliche oder gar traumatische Erfahrungen berichtet. Daher sollten sie auch persönliche Rückmeldungen erhalten, damit sie sehen, welche Spuren das Gespräch hinterlassen hat.

Auch die Organisatoren brauchen ein Feedback. Die Projektgruppe hat hierfür einen Rückmeldebogen entwickelt. Von Interesse sind für die Projektgruppe außerdem die direkten Ergebnisse (Ton- oder Filmaufnahmen, Fotos, Berichte, Briefe etc.), die für weitere Recherchen, die Vorbereitung von Dokumentationen sowie für die Vorbereitung von späteren Besuchen weiterer Familienangehöriger genutzt werden können. Das Feedback zu den Erfahrungen kann ebenfalls in die weitere Arbeit einfließen und das Konzept der Projektgruppe bestätigen, kann auf kritische Punkte hinweisen oder auch mit Anregungen und neuen Vorschlägen das Programm weiterentwickeln.

© Angelika Rieber, Projekt jüdisches Leben in Frankfurt am Main

Aktuelle Termine

  • Besuchsprogramm 2017: 9.-16. Mai 2017
  • Im November 2017 besucht im Rahmen der Interkulturellen Woche Ingrid Oppermann Frankfurt . Schwerpunkt ihres Besuchs werden Zeitzeugengespräche in Schulen zum Thema Exil in der Türkei sein.
  • Weitere Termine

Besuchsprogramm 2017:
Vom 9. bis 16 Mai 2017 besuchten ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter bzw. deren Nachkommen auf Einladung der Stadt Frankfurt ihre frühere Heimatstadt. Berichte und Bilder


Neue Biographien:


Auftakt-Veranstaltung zur Errichtung eines Kindertransport-Denkmals in Frankfurt: Zwei Zeitzeugen der Kindertransporte aus Frankfurt besuchten ihre ehemalige Heimatstadt (Bericht unter News)


Der neue Rundbrief 13 – Februar 2017 ist erschienen!