Aktuelle Termine


Besuchsprogramm 2018
Bericht


Neue Biographien:
Ralph Gomar und John Goldmeier


Kindertransport-Denkmal
Der Ortsbeirat 1 der Stadt Frankfurt hat am 13. März 2018 einstimmig beschlossen, dass ein Denkmal in der Nähe des Hauptbahnhofs an die rettenden Kindertransporte erinnern soll. S. News


Bericht über die Veranstaltungen mit Renata Harris zur Erinnerung an die rettenden Kindertransporte ins Ausland vor 80 Jahren hier


Berichte über die Arbeit des Projekts:
Bericht im hessischen Fersehen
hr2-Doppelkopf


Der neue Rundbrief 14 – September 2017 ist erschienen!


Briefe von Anuta Sakheim an ihren Sohn George Sakheim veröffentlicht: Nachrichten aus dem gelobten Land


Besuchsprogramm 2017:
Berichte und Bilder

Themenbereiche für die Gespräche mit ehemaligen Frankfurterinnen und Frankfurtern sowie deren Kinder und Enkel

Familie vor 1933

  • Herkunft, Familie
  • Wohnadressen, Lebensumfeld, Verhältnis zu Nachbarn
  • Beruf
  • Rolle der Religion in der Familie, Zugehörigkeit zu einer Gemeinde
  • Zugehörigkeit zu einer Jugendorganisation, Zugehörigkeit zu einer Partei

Familie 1933-38

Veränderungen

  • berufliche Situation, Schulbesuch
  • Wohnsituation
  • Psychische Situation, Identitätsgefühle
  • Verfolgung, Verhaftung, Vorladungen, etc.
  • Erinnerungen an politische bzw. die Familie/das Umfeld betreffende Ereignisse
  • Emigration: Zeitpunkt der ersten Überlegungen, konkrete Anlässe und Entscheidungsgründe, Zeitpunkt, Emigrationsziele, Emigrationsbedingungen (alleine, mit Familie etc.) und Emigrationshindernisse, Gründe zu bleiben

1938-41

  • Erinnerungen an das Novemberpogrom, Verhaftungen, Zerstörung der Wohnung bzw. Geschäfte
  • Emigration und Emigrationsbedingungen und -hindernisse
  • Lebenssituation nach dem Novemberpogrom
  • Kindertransporte:
  • Entscheidungsprozesse und das Verhalten der Eltern, Trennung und Abschied, spätere Emigration der Eltern bzw. Deportation

Familie während des Krieges

  • Lebensbedingungen während des Krieges
  • Schicksal von Angehörigen in Deutschland
  • Was wussten die Emigranten über das Schicksal ihrer Angehörigen? Gab es Korrespondenz?

Lebenssituation in der Emigration

  • Lebensbedingungen und deren Veränderung
  • Sprachprobleme, -kompetenzen
  • Berufliche Situation, Ausbildungsbedingungen
  • Diskriminierungserfahrungen aufgrund des deutschen oder jüdischen Hintergrunds?

Nach dem Krieg

  • Gab es einen Rückkehrwunsch?
  • Verhältnis zur alten und zur neuen Heimat und dessen Entwicklung
  • Informationen zum Schicksal von Angehörigen
  • Zugehörigkeitsgefühl gegenüber der früheren und der neuen Heimat, Veränderungen

Besuche in der alten Heimat

  • Motive zum Besuch, Zeitpunkt, Anlässe, alleine oder mit Angehörigen/Freunden
  • Erfahrungen

Umgang mit der Vergangenheit in der alten und der neuen Heimat

  • Erfahrungen mit dem Umgang mit der Vergangenheit in der jetzigen Heimat (Schule, Gemeinde)
  • Gibt es Angehörige, die als Zeitzeugen sprechen (in der jetzigen Heimat, in Deutschland)? Erfahrungen
  • Sicht auf Umgang mit der Vergangenheit in Deutschland

Erfahrungen der Kinder

  • Familiensprache: In welcher Sprache haben sich Eltern/Großeltern unterhalten, Welche Sprache haben sie mit den Kindern gesprochen? Welche Sprache sprechen die Kinder untereinander?
  • Haben die Mitglieder der 2./3. Generation Deutsch in der Familie, der Schule, der Universität gelernt?
  • Wann und auf welche Weise haben die Kinder etwas über die Verfolgungs- und Emigrationserfahrungen von Eltern/Großeltern erfahren? Wie haben die Kinder/Enkel darauf reagiert?
  • Mit welchen Geschichten über Deutschland sind die Kinder aufgewachsen?
  • Gab es Kommunikation über die Verfolgungsgeschichte in der weiteren Familie (mit Cousins etc.)?
  • Hat das Umfeld etwas über die Geschichte erfahren? Wie hat das Umfeld darauf reagiert?
  • Das Thema Holocaust in der Schule: Wurde das Thema in der Schule unterrichtet? In welcher Jahrgangsstufe? Auf welche Weise?
  • Motive, die Einladung der Stadt Frankfurt anzunehmen
  • Was möchten die Eingeladenen sehen, besuchen, wen möchten sie treffen?

© Verein Projekt jüdisches Leben in Frankfurt e.V.