Veröffentlichungen von Mitgliedern der Projektgruppe

“…daß wir nicht erwünscht waren.”

“…daß wir nicht erwünscht waren.”

Novemberpogrom 1938 in Frankfurt am Main. Berichte und Dokumente”. Hrsg.: Gottfried Kößler, Angelika Rieber, Feli Gürsching, Frankfurt 1993

Inhalt

  • Vorbemerkung
  • Einleitung
  • Die Berichte
    • Franz Ephraim Wagner, „Auch die Musik hat mir mein Leben gerettet“
    • Alice Oppenheimer, geborene Stern, „Wenige Tage aus meinem Leben“
    • Carole Domar, geborene Rosenthal, „…bis wir es verstehen mussten“
    • Lilly Hojda, geborene Kellermann, „Kampf um meinen Vater“
    • Avraham Avisar (Alfred Revisorski), „Ich habe dagegen gehalten“
    • Esther Clifford, geborene Ebe, „Polenaktion“ und Novemberpogrom
    • Dorothy Baer, geborene Griesheimer, „Meine Eltern haben mir den Abschied sehr leicht gemacht“
    • Martha Hirsch, geborene Sommer, „… dass wir nicht erwünscht waren“
    • Felix Weil, „Ich dachte, ich würde meine Familie bald wiedersehen“
    • Peter Bloch, „Wie ich das Pogrom erlebte“
    • Bernhard Natt, Returning from Auschwitz – Zwei Briefe, ein Telegramm
    • Gottfried Kößler, Vorschläge zur Bildungsarbeit mit dieser Dokumentation
    • Editorische Anmerkungen
  • Glossar

Filmportraits

Filmportraits in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Landesbildstelle Hessen und dem Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt 1994 und 1995

Ausleihe der Filme bei den Medienzentren:
www.medienzentrum-frankfurt.de
verleih@medienzentrum-frankfurt.de

 

Martha und Erwin Hirsch

„… dass wir nicht erwünscht waren“
Interview: Angelika Rieber
Kamera und Schnitt: Gisa Hillesheimer


Dorothy Baer

„Sie haben mir den Abschied sehr leicht gemacht“
Interview: Angelika Rieber
Kamera und Schnitt: Gisa Hillesheimer


Marianne Schwab

„Ich habe immer noch ein bisschen Sehnsucht und Heimweh“
Interview: Angelika Rieber
Kamera und Schnitt: Gisa Hillesheimer


Trude Levi

„Ich habe den Krieg gewonnen!“

Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule in Frankfurt/Main begegnen der Zeitzeugin Trude Levi.
Schülerprojekt unter Mitwirkung von Renate Rauch und Martina Faltinat

Die Gesamtlänge des Films beträgt 93 Minuten und hat 3 Teile, die auch einzeln aufgerufen werden können:
1: Heimat und Deportation 34‘
2: Zwangsarbeit und Todesmarsch 34‘
3: Entwurzelung und Odyssee 25‘


Unsere Wurzeln sind hier in Frankfurt

Unsere Wurzeln sind hier in Frankfurt

Begegnungen mit ehemaligen Frankfurterinnen und Frankfurtern jüdischer Herkunft und ihren Kindern, Hrsg.: Rieber, Angelika, Karben 2013

Grußworte
Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann
Bildungsdezernentin der Stadt Frankfurt, Sarah Sorge

Vorwort

Zurück in Frankfurt
- mit gemischten Gefühlen. Ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter besuchen ihre frühere Heimat (Angelika Rieber)

Biographien und Begegnungen

  • I came here to find my roots Varda Albalach (Katja Walther)
  • Zwei Cousinen – so fern und doch so nah Ruth Alter, geb. Eschwege (Edith Conrad)
  • Die deutsche Kultur des Vaters war immer präsent
  • Giselle Croitoru-Federmann (Katja Walther, Angelika Rieber, Sandra Vucic)
  • Channel Crossing Life Renata Harris (Brigitte Borgel, Angelika Rieber)
  • Deutschland ist ein schönes Land Ronit Hauer und Ruth Shaul (Gaby Thielmann)
  • Wir kommen ganz sicher wieder Yoram Igael (Ellen Holz, Angelika Rieber, Katja Walther)
  • Die Eltern wollten nie wieder nach Deutschland Die Geschwister Israel (Renate Rauch)
  • Durch seine lebendige Art ist ihr Vater in Bingen in Erinnerung geblieben Andrea Jacobs (Gaby Thielmann)
  • War ich innerlich bereit, nach Deutschland zu fahren? Miriam Liver, geb. Spier (Christa Fischer)
  • Ambassadors for the city of Frankfurt, Carol Loeb-Meyers und Susan Loeb-Zeitlin (Marianne Karpf, Angelika Rieber)
  • Der Sohn erfüllt den Wunsch seines verstorbenen Vaters, Patrick Nussbaum (Renate Rauch)
  • Australien trifft Deutschland, I am half German, half Greek, Ralph Penglis (Marianne Karpf)
  • Gewonnenes Leben, Estelle Dzienciol, geb. Bergmann(Marianne Karpf)
  • Gemischte Gefühle, Micha Ramati (Angelika Rieber)
  • Tauchfahrt in die Familiengeschichte, Evelyn Schneider (Ellen Holz, Dr. Dieter Wolf)
  • They were proud Germans, Ron Sommers (Angelika Rieber, Hans-Peter Klein)
  • Heartache as well as Gratification, Herbert Stern und seine Frau Margot, geb. Kahn (Angelika Rieber)

Zurück zu den Wurzeln
Was bedeutet der Besuch der Kinder ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter in Deutschland für die nachfolgenden Generationen? (Angelika Rieber)

Wir sind alle Frankfurter Erfahrungen über Erinnern in der Gruppe (Susanna Keval)

Handreichungen
Fallstricke und Herausforderungen für die Organisation von Begegnungen mit Zeitzeugen (Angelika Rieber)


Ruth Rosenfeld. Im Nichts verloren

Ursula Dreysse (Hrsg..): Ruth Rosenfeld. Im Nichts verloren. Den Nazis entkommen – Gedichte und Aufzeichnungen einer jungen jüdischen Frau, Frankfurt 2002


Artikel von Angelika Rieber

  • Jüdische Friedhöfe – Grabsteine als Zeugen der Geschichte; in: „Ich bin kein deutscher Patriot mehr, jetzt bin ich Jude“. Hessisches Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung (Hrsg.); Materialien zum Unterricht 107; Projekt „Hessen im Nationalsozialismus“, Wiesbaden 1991
  • „Ich habe immer ein wenig Sehnsucht und Heimweh“. Portrait von Marianne Schwab; in: Jahrbuch Hochtaunus 1997, Frankfurt 1996
  • Begegnungen mit der Vergangenheit. In: Spurensuche, Hrsg.: Kößler, Steffens, Stillemunkes, Pädagogische Materialien Nr. 5 des Fritz-Bauer-Instituts, Frankfurt / Wiesbaden 1999
  • Am Schützenbrunnen 13. In: Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel. Hrsg.: Jüdisches Museum, Frankfurt 2000
Angelika Rieber, Am Schützenbrunnen 13, in: Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel, Frankfurt 2000, S. 188-202.PDF 1,0 MB
  • „Ich konnte viele Dinge aus eigener Erfahrung nachvollziehen“. Das Thema Holocaust im Unterricht in multikulturellen Klassen. In: Holocaust und Nationalsozialismus, hrsg.: Eduard Fuchs, Falk Pingel, Verena Radkau, Innsbruck, Wien, München 2002
  • „Ich bin ein amerikanischer Jude, in Deutschland geboren“. Familien- und Kindheitsgeschichte von Norbert Strauß; in: Jahrbuch Hochtaunus 2006, Frankfurt 2005
  • Inhaltliche und methodische Überlegungen zum Unterricht über die NS-Zeit in multikulturellen Klassen, in: Bevor Vergangenheit vergeht. Für einen zeitgemäßen Politik- und Geschichtsunterricht über Nationalsozialismus und Rechtsextremismus, Hrsg: Thomas Schlag, Michael Hermann, Schwalbach/Ts. 2005
  • Mitarbeit an der Unterrichtssoftware: Erlebte Geschichte. Nationalsozialismus; Cornelsen Verlag, Berlin 2006
  • „Wir zweifelten zu keiner Zeit, dass wir genauso Deutsche waren wie alle anderen in diesem Land“. Zur Geschichte jüdischer Mitbürger: Familie Leo; in: Jahrbuch Hochtaunuskreis 2007, Frankfurt 2006
  • „Mit diesem Fotos verbinde ich…“ – Fotos zur NS-Zeit im Geschichtsunterricht. Beobachtungen, Erfahrungen und methodische Überlegungen zur Arbeit mit Fotos des Nationalsozialismus in multikulturellen Klassen und in der Lehrerfortbildung; in: Schlüsselbilder des Nationalsozialismus. Fotohistorische und didaktische Überlegungen, Hrsg.: Dreier, Fuchs, Radkau, Utz, Wien/Innsbruck 2008
  • Elisabeth Oestreicher, geb. Cahn, Volksschullehrerin – Denunziation, Verfolgung, Emigration; in: www.ffmhist.de/
  • Mit gemischten Gefühlen. … die Sehnsucht nach dem Wiedersehen mit dieser traditionsreichen Stadt war überall spürbar. in: Themenheft der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 2009: 1949-2009. So viel Aufbruch war nie, Bad Nauheim 2009
  • Hier gibt es eine Welt aufzubauen. Biographisches zu dem Geiger Licco Amar; in: Hindemith-Jahrbuch 2009, Schott-Verlag, Mainz 2009
  • „Dem Wahren, Schönen, Guten“. Die Creizenachs – eine Familie aus Oberursel, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel, 49 /2010
  • Kampagne der NSDAP gegen die Lehrerin Elisabeth Oestreicher, in: Informationen 74, November 2011, Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, Frankfurt
  • „Aber mein Selbstbewusstsein habe ich nicht verloren“ – Jüdische Kindheit und Jugend. Lebenserinnerungen als Zugang, die Vergangenheit und sich selbst besser zu verstehen; in: Jüdische Kindheit und Jugend. Laupheimer Gespräche 2011, Hrsg.: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Heidelberg 2012
  • „Kannst du mir nicht ein bisschen Mut machen?“ Familie Kahn-Mannheimer; in: Mitteilung des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel, 51/2012
  • Zwischen den Stühlen: Christen jüdischer Herkunft in Oberursel, in: Getauft, ausgestoßen – und vergessen, Hanau 2013
  • Die Sommers – eine Familie aus Frankfurt. Erinnerung und Begegnung, in: Informationen 78, November 2013, Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, Frankfurt
  • Zuflucht in der Türkei: Wolfgang Gleissberg, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel, Heft 53, 2014
Angelika Rieber, Zuflucht in der Türkei: Wolfgang Gleissberg, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel, Heft 53, 2014, 103 - 106.PDF 298 kB

Wir bleiben hier!

Wir bleiben hier! Lebenswege Oberurseler Familien jüdischer Herkunft, Frankfurt 2004

Inhalt

Vorwort
Hans-Georg Brum und Gerd Krämer
Ingeborg Klein
Moritz Neumann

Einleitung

Lebenswege

  • Familie Feinberg
  • Familie Goldmann
  • Familie Herzfeld
  • Familie Kahn
  • Harry Kahn
  • Familie Kahn-Mannheimer
  • Familie Leo
  • Familie Riesser
  • Familie Röder
  • Eugen Rothschild
  • Familie Ullmann
  • Familie Unger/Schwarzschild
  • Berthold Wiegand
  • Wittwe Hassan/Familie Sommer/Familie Mayer
  • Ein Haus in Oberursel. Von Eberhard Laeuen

Historischer Überblick

  • Kontinuität und Wandel
  • Die Weimarer Republik und ihre Gegner
  • 1933-1938: Ausschluss der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben
  • 1933-1938: Auswandern oder in Deutschland bleiben?
  • Das Novemberpogrom 1938 und seine Folgen
  • „Lebensbedingungen“ und Flucht nach dem Novemberpogrom
  • Deportation in die Konzentrations- und Vernichtungslager
  • Situation der „Halbjuden“ während des Nationalsozialismus
  • Opfer des Völkermordes
  • Oberursel in der Nachkriegszeit
  • Rückkehr auf Zeit

Schlussbetrachtungen

  • Perspektiven der von der Verfolgung Betroffenen
  • Perspektiven in der Mehrheitsgesellschaft
  • Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
  • Danke
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • Register


Literatur zu jüdischer Geschichte und zur Arbeit mit Zeitzeugen


Aktuelle Termine

  • Fortbildung zur Vorbereitung des Besuchsbrogramms: 27. April 2017
  • Besuchsprogramm 2017: 9.-16. Mai 2017
  • Weitere Termine

Auftakt-Veranstaltung zur Errichtung eines Kindertransport-Denkmals in Frankfurt: Zwei Zeitzeugen der Kindertransporte aus Frankfurt besuchten ihre ehemalige Heimatstadt (Bericht unter News)


Besuchsprogramm 2017: 9.-16. Mai 2017
Die Vorbereitungen des Besuchsprogramms 2017 sind in vollem Gange. Wir würden uns freuen, wenn Sie als Schule daran teilnehmen wollen:


Der neue Rundbrief 13 – Februar 2017 ist erschienen!


Das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt wurde am 23. Januar 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Obermayer German Jewish History Award ausgezeichnet.
Den Pressespiegel und weitere Information finden Sie hier


Neue Biographien:


Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Gretel Merom
Am 4. Juni 2015 wurde Gretel Merom, eine ehemalige Frankfurterin, die heute in Israel lebt, für ihr Engagement bei der Förderung von Verständnis und Freundschaft zwischen Israelis und Deutschen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Weitere Informationen


Die Abschlussrede zum Besuchsprogramm 2016 von Raymon Grossmann
s. News unter Besuchsprogramm 2016


Der Film refuge von Ethan Bensinger
Der Dokumentarfilm lässt Zeitzeugen des Holocaust, die während des Nationalsozialismus aus Mitteleuropa fliehen mussten, zu Wort kommen. Auf Einladung des PJLF stellte der Regisseur seinen Film in Frankfurt vor. Einen ausführlichen Bericht und Presseberichte finden Sie hier


Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt an Angelika Rieber

Bericht und Bilder


Berichte in der Presse über den Besuch von Ingrid Oppermann:


Der neue Rundbrief 12 ist erschienen!


Neue Biographien:
Familie Schwarzschild – Black
Familie Stelzer – Novins
Familie Flesch
Familie Morgenstern
George und Ilse Sakheim
Trudel Grossman


Zur Geschichte des Projekts
Jüdisches Leben in Frankfurt siehe einen neuen Eintrag
unter Über uns


Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Walter Sommers
Am 06. August 2016 wurde Walter Sommers, ein ehemaliger Frankfurter, der 1939 in die USA auswandern musste, für sein Engagement bei der Förderung der amerikanisch-deutschen Verständigung mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt.


Zur Erleichterung der Arbeit mit den Biographien haben wir ein Register der in den einzelnen Texten erwähnten Personen erstellt. Das Register finden Sie in der Rubrik „Biographien und Begegnungen“.


Besuchsprogramm 2016:
Vom 17. bis 24 Mai 2016 besuchten ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter bzw. deren Nachkommen auf Einladung der Stadt Frankfurt ihre frühere Heimatstadt. Berichte und Bilder


Kindertransporte aus Frankfurt: Das Projekt „Jüdisches Leben in Frankfurt” hat in den letzten Jahren viele ehemalige Kindertransport-Kinder interviewt und begleitet und setzt sich für die Errichtung eines Kindertransport-Denkmals in Frankfurt ein. Weitere Informationen


Neue Biographien:
Charles Scheidt
Familie Eis: Carol Fels und Margaret Eis Aghion
Ricardo Caro
Nathan Mannheimer
Elisabeth Rothstein
Reni Hanau
Felix Weil


Bundesverdienstkreuz für Angelika Rieber


Neuerscheinung
Bericht der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung über den Verein “Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt”: Dr. Monika Hölscher (Hg), Heft 8 / 2015, S. 11-20


Unterrichtseinheiten
Unter Pädagogische Angebote – Unterrichtsbeispiele finden Sie Hinweise, Materialien, und Unterrichtseinheiten