Frankfurter Denkmal für Kindertransport-Kinder

Mit einer Veranstaltungswoche vom 19. bis 25. März 2017 hat der Verein Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt sein Anliegen erfolgreich in die Stadtgesellschaft eingebracht.

In einer Auftaktveranstaltung mit den beiden Zeitzeugen, Lee Edwards, geb. Liesel Carlebach (93 Jahre) und Oswald Stein (91 Jahre), wurde das Projekt vorgestellt.

Lee Edwards überzeugte mit den Worten: Es wäre doch schön, wenn in meiner Heimatstadt ein Denkmal sein würde für die Kindertransport-Kinder… Ich persönlich wäre nicht am Leben ohne den Kindertransport… Und ich möchte bitten, dass Sie sich eilen sollen, denn ich bin 93 Jahre alt…“

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat auf einstimmigen Antrag des Ortsbeirates 1 die Initiative des Vereins für ein Denkmal in der Nähe des Hauptbahnhofes bereits ausdrücklich befürwortet. Dezernent Stefan Majer unterstrich bei der Auftaktveranstaltung diese „klaren, unterstützenden Signale“ der Stadt und versprach, dass die „Stadt Frankfurt mit allen daran beteiligten Dezernaten“ an der Realisierung mitarbeiten will.
Auch der Leiter des Bahnhofsmanagements, Hartmut Schwarz, in dessen Mitverantwortung die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes fällt, bekräftigte „alles zu tun, um gemeinsam eine Lösung zu finden…mit der Stadt und den Bürgern der Stadt.“

Die beiden Zeitzeugen kamen in dieser Woche auch ins Gespräch mit Schüler/innen des
Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums und der Ernst-Reuter-Schule II sowie auch mit Teilnehmer/innen einer Fortbildung im Studienseminar Frankfurt für Lehrer/innen (LiV und Seminarleiter/innen).

Der Verein Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt beabsichtigt, spätestens zum weltweit ausgerufenen jährlichen „Tag der Kindertransport-Kinder“ am 1. Dezember 2017 wieder mit einer entsprechenden Veranstaltung für das Frankfurter Kindertransport-Denkmal zu werben – in der Hoffnung, dass am 80. Jahrestag des ersten Kindertransportes, am 1. Dezember 2018, die Planungen bereits weit fortgeschritten sein werden.

Presseerklärung

Ausführlicher Bericht auf der Webseite

Berichte auf der Webseite des Projektes Jüdisches Leben in Frankfurt über die Gäste: Lee Edwards, geb. Carlebach und Oswald Stein

Presseecho:

 


 

Vortrag von Ruth Barnett

Einladung der Henry und Emma Budge-Stiftung zu einem Vortrag von Ruth Barnett am Freitag, den 10. Februar 2017, um 15.30 Uhr.
Ort der Veranstaltung: Rosl- und Paul-Arnsberg-Saal der Henry und Emma Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Str. 279, 60389 Frankfurt am Main.

Ruth Barnett ist die Tochter von Robert Bernd Michaelis, dessen Schicksal Ursula Krechel in ihrem Roman “Landgericht”, der mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, nachzeichnet.
Die Verfilmung des Buches wird zur Zeit im ZDF gezeigt.

Ruth Barnett entkam 1939 als kleines Mädchen in letzter Minute den Nationalsozialisten. Mit ihrem Bruder gelangte sie in einem Kindertransport nach Großbritannien. Anschaulich erzählt sie von ihrer schwierigen Existenz als heimat- und staatenloses Mädchen in der Fremde, von ihren Jahren in Heimen und Pflegefamilien.

Einladung zum Vortrag:

Einladung zum Vortrag von Ruth Barnett am 10. Februar 2017, 15.30 Uhr im Rosl- und Paul-Arnsberg-SaalPDF 467 kB

 


 

Obermayer German Jewish History Award für das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt

Das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt wurde am 23. Januar 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Obermayer German Jewish History Award ausgezeichnet. Eine Aufzeichnung dieser würdevollen Feier finden Sie hier

Der Obermayer German Jewish History Award wird jährlich von der Obermayer Foundation vergeben. Mit den Awards werden deutsche Bürger ausgezeichnet, die besondere Beiträge leisten, um an die lebendige jüdische Geschichte und Kultur ihrer Gemeinden in Deutschland erinnern und sie erhalten. Die Stiftung, die die Auszeichnungen vergibt, wurde von Arthur S. Obermayer geschaffen, einem Vorstandsmitglied der Amerikanisch-Jüdischen Gesellschaft, dessen Vorfahren aus Deutschland stammten.

Die Preisträger werden weltweit vorgeschlagen, die Obermayer German Jewish History Awards werden jedes Jahr von der Obermayer-Stiftung im Berliner Abgeordnetenhaus verliehen.

Pressespiegel:

 


 

Am 4. Juni 2015 wurde Frau Gretel Merom mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Gretel Merom, geborene Baum, wurde am 9. Februar 1913 in Frankfurt am Main geboren. 1934 entschloss sie sich, das Nationalsozialistische Deutschland zu verlassen, als überzeugte Zionistin entschied sie sich, in das damalige Mandatsgebiet Palästina zu emigrieren. Ihre Eltern Julie und Norbert Baum wurden am 19. Oktober 1941 mit dem ersten Transport von Frankfurt aus nach Lodz/Litzmannstadt deportiert. Dort starb Norbert Baum vermutlich am 22. Februar 1942, seine Frau wenige Monate später am 4. Mai 1942.

1987 besuchte Gretel Merom Frankfurt im Rahmen des Besuchsprogramms der Stadt Frankfurt für ehemalige Frankfurter Juden, ihr Bruder Rudolf Baum, der 1938 in die USA emigriert war, kam 1991. Gretels Sohn, Micha Ramati, begab sich 2012 auf Spurensuche in Frankfurt, besuchte die frühere Schule seiner Mutter und traf sich mit ehemaligen Klassenkameradinnen von ihr.

Botschafter Michaelis ehrte stellvertretend für Bundespräsident Joachim Gauck die 102-jährige Gretel Merom als außergewöhnliche Frau, die ihr Lebenswerk darin sieht, junge Deutsche über die schrecklichen Geschehnisse in Deutschland zu informieren und damit eine Brücke schlägt von den schrecklichen Geschehnissen der Schoah zur Freundschaft zwischen Israelis und Deutschen.

 


 

Der Film refuge von Ethan Bensinger

Auf Einladung des Projekts Jüdisches Leben in Frankfurt stellte der Regisseur Ethan Bensinger (Biographie auf dieser Webseite) seinen Film refuge in Frankfurt vor. Der Dokumentarfilm lässt Zeitzeugen des Holocaust, die während des Nationalsozialismus aus Mitteleuropa fliehen mussten, zu Wort kommen. Sie leben heute im Selfhelp Home in Chicago. Die Einrichtung, ursprünglich Ende der 1930 Jahre als Netzwerk der Selbsthilfe für jüdische Flüchtlinge gegründet, ist heute ein Altersheim. Auch Ethan Bensingers Großmutter fand hier ein Zuhause.

Sein Vater stammte ursprünglich aus Frankfurt, die Mutter aus Berlin. Beide verließen 1934 Deutschland und heirateten ein Jahr später in Palästina. 1949 wurde Ethan Bensinger im neugegründeten Staat Israel geboren. 1954 entschlossen sich die Eltern, in die USA auszuwandern und lebten zuerst in New York, später in Chicago.

Fünf Jahre lang hat Ethan Bensinger an dem Dokumentarfilm gearbeitet, der bereits auf verschiedenen Filmfestivals in den USA und Europa gezeigt und ausgezeichnet wurde. In Frankfurt stellte Ethan Bensinger den Film in der Wöhlerschule vor, an der sein Vater Schüler gewesen war. Der Film ergriff die Schüler der 9. Klassen sehr, im folgenden Gespräch stellten sie zahlreiche Fragen. Auch in der Wohnanlage der Henry und Emma Budge-Stiftung wurde der Film gezeigt und stieß auf großes Interesse.

Film: refuge – Stories of the Selfhelp Home.

Bericht auf der Webseite der Wöhlerschule:
Zeitzeugen berichten über Flucht und Verfolgung in der NS-Zeit

Berichte in der Presse:
Albträume der Opfer halten bis heute an: Das Vergangene vergeht nicht
Filmprojekt von Ethan Bensinger. Jüdischer Blick auf Deutschland

 


 

Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt an Angelika Rieber

Am 16. November 2016 erhielt Angelika Rieber die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt. In der Verleihungsurkunde, die ihr vom Stadtverordnetenvorsteher Herrn Stephan Siegler überreicht wurde, heißt es: „Mit dieser Auszeichnung ehrt die Stadt Frankfurt Angelika Rieber für ihre umfangreichen Beiträge zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden und für ihr Engagement im Bereich interkulturellen Lernens. Frau Rieber ist Initiatorin des Projektes Jüdisches Leben in Frankfurt, das sie seit Ende der 70er Jahre aufgebaut hat und leitet. Das Projekt engagiert sich insbesonders im Rahmen des städtischen Besuchsprogramms für verfolgte ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter und deren Kinder. Mit ihrem jahrzehntelangen Wirken hat Angelika Rieber Herausragendes geleistet und sich große Verdienste erworben.”

Der Stadtverordnetenvorsteher Herr Stephan Siegler und Herr Stillemunkes, Referatsleiter im Kultusministerium, hielten die Laudationes.

Dankesrede von Angelika RieberPDF 630 kB

Bericht in der Oberurseler Woche, Seite 6:

Angelika Rieber erhält hohe Auszeichnung in FrankfurtPDF 849 kB

Die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt

Laudatio des Stadtverordnetenvorstehers Herr Stephan Siegler

Laudatio von Ministerialrat Christoph Stillemunkes

Angelika Rieber dankt

 


 

Rundbrief 12 – Oktober 2016

Rundbrief 12 – Oktober 2016PDF 907 kB

 


 

Zeitzeugengespräche an Schulen mit Frau Ingrid Oppermann

Ingrid Oppermann besuchte vom 14. bis 17. November 2016 im Rahmen der Interkulturellen Woche in Frankfurt . Schwerpunkt ihres Besuchs waren Zeitzeugengespräche in Schulen zum Thema Exil in der Türkei.
Ingrid Oppermann wurde in Istanbul geboren, ihr Vater, der Physiker und Astronom Prof. Dr. Wolfgang Gleissberg, wurde nach 1933 von den Nationalsozialisten in die Türkei vertrieben. Er kehrte Ende der fünfziger Jahre nach Deutschland zurück und leitete die Sternwarte in Frankfurt.
An der 1933 von Mustafa Kemal Atatürk neu gegründeten Universität in Istanbul stammten 30 von 87 Professoren aus Deutschland, darunter 8 Professoren aus Frankfurt, die nach 1933 ins Exil in der Türkei gingen.
Wolfgang Gleissbergs Tochter Ingrid Oppermann ist 1938 in Istanbul geboren, hat dort die Schule besucht und kam als 20-Jährige nach Deutschland.

Ingrid Oppermann besuchte das Friedrich-Dessauer-Gymnasium und die Ernst-Reuter-Schule II in Frankfurt sowie das Gymnasium Oberursel. Beide Frankfurter Schulen sind nach Türkei-Exilanten der NS-Zeit benannt und boten daher einen besonderes guten Anknüpfungspunkt. Die Erfahrungen zeigen, dass gerade die heutigen Schüler diesem Thema großes Interesse entgegenbringen, denn sie können mit den Erzählungen der Zeitzeugen eigene oder vermittelte Flucht- und Migrationserfahrungen verbinden.

Berichte in der Presse über die Schulgespräche mit Ingrid Oppermann:

Frankfurter Rundschau: Ingrid Oppermann – Nationalität spielt keine Rolle

Taunuszeitung: Gebürtige Istanbulerin hofft auf die Jugend

Höchster Kreisblatt: Flucht vor den Nazis: Zweite Heimat Istanbul

Oberurseler Wochenzeitung: Lebhaftes Zeitzeugengespräch mit Ingrid Oppermann

Evangelische Sonntagszeitung: Ein Zuhause zerfällt in Stücke

Berichte auf den Webseiten der Schulen:

 


 

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Walter Sommers

Am 06. August 2016 wurde Walter Sommers, ein ehemaliger Frankfurter, der 1939 in die USA auswandern musste, für sein außerordentliches Engagement bei der Förderung der amerikanisch-deutschen Verständigung mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Chicago, Herbert Quelle, überreichte ihm diese Auszeichnung in Vertretung des Bundespräsidenten in Terre Haute, Indiana/USA, wo Walter Sommers heute wohnt.

Walter Sommers besuchte 1992 auf Einladung der Stadt Frankfurt seine ehemalige Heimatstadt und besuchte im Rahmen des Projektes Jüdisches Leben in Frankfurt auch verschiedene Schulen, wo er mit jungen Deutschen ins Gespräch kam (Bericht). Seitdem setzt er sich in den USA intensiv für die Vermittlung sowohl der deutsch-jüdischen Geschichte als auch für die Vermittlung eines differenzierten Bildes des gegenwärtigen Deutschland ein. Er trägt damit zu einem angemessenen und differenzierten Deutschlandbild in den Vereinigten Staaten bei und hilft die verbreiteten negativen Deutschlandbilder zu korrigieren.

Das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt gratuliert Walter Sommers und seinen Kindern Nancy und Ron herzlich zu dieser hochverdienten Auszeichnung.

Hier geht es zum Bericht im Tribune Star

Und hier zur Homepage der Deutschen Botschaft in den USA mit einem Bericht, Fotos und der Laudatio des Generalkonsuls Herbert Quelle.

 


 

Besuchsprogramm 2016 – Berichte

Vom 17. bis 24 Mai 2016 besuchten ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter bzw. deren Nachkommen auf Einladung der Stadt Frankfurt ihre frühere Heimatstadt. Sie haben hier eigenen Erinnerungen oder Berichten ihrer Eltern nachgespürt und das heutige Frankfurt und seine Bewohner kennengelernt. Ein Besuch im Exilarchiv der DNB machte ihnen deutlich, wie engagiert sich das heutige Frankfurt mit die Spuren der Vergangenheit beschäftigt. Viele von ihnen haben Schulklassen besucht. Wir danken allen Beteiligten sehr für ihr Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Schulbesuche. Besucher und Gastgeber haben diese Schulveranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern als sehr bereichernd und interessant erlebt.

 

Besuchsprogramm 2016: Die Abschlussrede von Raymon Grossmann im Kaisersaal am 23. Mai 2016:

We are so diverse – KaisersaalredePDF 260 kB

 

Besuchsprogramm 2016: Berichte in der Frankfurter Rundschau, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Jüdischen Allgemeinen:

Stolperstein für Ex-Eintracht-Spieler
Bericht in der Frankfurter Rundschau vom 20. Mai 2016 über die Stolpersteinverleihung für Max Girgulski, dessen Tochter an dem Besuchsprogramm teilgenommen hat und mit ihrem Sohn bei der Stolpersteinverleihung gesprochen hat.

Auf den Spuren der NS-Opfer
Bericht in der Frankfurter Rundschau vom 24. Mai 2916 über den Besuch von Mark und Steven Novins an der I.E. Lichtigfeld-Schule

Ein Teller brach und das Schweigen auch
Bericht in der F.A.Z. vom 2. Juni 2016 über den Besuch von Andreas Rothstein an der Schiller-Schule

Großvaters Spuren
Bericht in der Jüdischen Allgemeinen vom 9. Juni 2016 über den Besuch von Mark und Steven Novins an der I.E. Lichtigfeld-Schule

Klares Bekenntnis
Bericht in der Jüdischen Allgemeinen vom 20. Mai 2016 über die Teilnahme der Gäste des Besuchsprogramms an der Feierstunde zum vierten Deutsch-Israelischen Freundschaftstag im Philanthropin

Weitere Berichte:

  • F.A.Z. vom 19. Mai 2016, S. 36: Aus Israel, Kolumbien und Uruguay
    Ein Bericht über die Einladung der Kinder und Enkel ehemaliger Frankfurter in den Palmensaal des Gesellschaftshaueses Palmengarten durch die Stadt Frankfurt

  • FR vom 7. Juni 2016, S. R8-R9: Arisierung nach Drehbuch. 1937 wurde die Flesch-Werke AG, ein Frankfurter Chemieunternehmen in jüdischem Besitz, „arisiert“. Nachfahrin Patrice Flesch folgt den Spuren ihrer Familie und eines nie gesühnten Verbrechens.
    Patrice und Armin H. Flesch vor Schülern der Wöhler-Schule:
FR Arisierung nach Drehbuch 7.6.2016PDF 1,5 MB
  • Bericht von Hans-Peter Klein über den Besuch von Andreas Rothstein in Eschwege, der Heimat seiner Mutter:
Hans-Peter Klein, Auf den Spuren seiner Vorfahren in Eschwege. Andreas Rothstein und die Familie Katzenstein aus EschwegePDF 587 kB

 

Besuchsprogramm 2016: Berichte auf Webseiten von Schulen,
die ehemalige Frankfurter oder ihre Nachkommen zu Gesprächen eingeladen haben

Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt e.V. – Besuch von Raymon Grossman aus Chicago
Raymon Grossman an der Bettinaschule

Zeitzeugen zu Besuch an der Helene-Lange-Schule
Ruthie und David Sakheim an der Helene-Lange-Schule

Besuch aus Kalifornien – Nachkommen von Opfern des Holocaust an unserer Schule
Mark und Steven Novins an der I.E. Lichtigfeld-Schule

 

Berichte auf Webseiten von Kooperationspartnern

Spurensuche im Deutschen Exilarchiv 1933-1945
Die Gäste des Besuchsprogramms auf Spurensuche im Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek

Heute Abend endet das einwöchige Besuchsprogramm für die Nachkommen jüdischer Emigranten aus Frankfurt
Eintrag zum 23. Mai 2016 bei, Jüdischen Museum Frankfurt:.

 

Besuchsprogramm 2016: Bericht der Vorsitzenden des Projekts Jüdisches Leben in Frankfurt, Frau Angelika Rieber

Bericht der Vorsitzenden des Projekts Jüdisches Leben in Frankfurt, Frau Angelika Rieber:PDF 719 kB

 

Besuchsprogramm 2016: Die Begrüßungsrede von Herrn Ministerialrat Christoph Stillemunkes in der Deutschen Nationalbibliothek

Die Begrüßungsrede von Herrn Ministerialrat Stillemunkes in der Deutschen Nationalbibliothek, Mai 2016PDF 88 kB

 

Sie können die folgenden Bilder vergrößern, indem Sie auf sie klicken.

Begegnungsabend in der Deutschen Nationalbibliothek (PJLF; Foto Karl Weisel).

Frau Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Exilarchivs der Deutschen Nationalbibliothek, begrüßt die Gäste (PJLF. Foto Karl Weisel).

Herr Ministerialrat Stillemunkes vom Hessischen Kultusministerium begrüßt die Gäste (PJLF. Foto Karl Weisel). (Rede)

Frau Angelika Rieber, Vorsitzende des Projekts Jüdisches Leben in Frankfurt, begrüßt die Gäste (PJLF. Foto Karl Weisel).

Die Gäste im Gespräch mit Schülerinnen (PJLF. Foto Karl Weisel).

Familie Grossmann tauscht Informationen aus (PJLF. Foto Karl Weisel).

Charles Scheidt auf Spurensuche in Frankfurt (PJLF. Foto Karl Weisel).

Erinnerungen werden geteilt und Kontakte geknüpft (PJLF. Foto Karl Weisel).

Familie Caro aus Argentinien im Austausch mit Lehrern (PJLF. Foto Karl Weisel).

Margaret West bespricht mit einem Lehrer ihr Schülergespräch im Friedrich-Dessauer -Gymnasium (PJLF. Foto: Karl Weisel).

Gayle Wald im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern in der Schillerschule (PJLF. Foto A. Rieber).

Andreas Rothstein im Archiv der Schillerschule. Dort hatte sein Großvater unterrichtet, die Mutter war dort Schülerin (PJLF. Foto A. Rieber).

Andreas Rothstein in der Hamannstraße, wo seine Mutter gelebt hatte (PJLF. Foto A. Rieber).

Gayle Wald auf dem Friedhof in Heddernheim am Grab ihrer Urgroßmutter (PJLF. Foto A. Rieber).

Abschiedsempfang im Römer (PJLF. Foto A. Rieber).

 


 

Besuchsprogramm 2016 – Vorbereitung

Im Mai 2016 kommen ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter jüdischer Herkunft oder deren Nachkommen nach Frankfurt . Es wird eine Begegnungsveranstaltung geben und die Gäste werden Schulen besuchen.

Im Exilarchiv der Deutschen Nationalbibliothek fand im April 2016 eine Fortbildungsveranstaltung dazu statt.

Kontakt

 


 

Veranstaltung: Ein Stadtrundgang in Oberursel

Am 20. März 2016 findet um 14.30 Uhr ein geführter Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Oberursel statt. Treffpunkt ist der St. Ursula-Brunnen auf dem Markplatz in Oberursel.

Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Oberursel am 20. März 2016PDF 238 kB

 


 

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Angelika Rieber

Im Dezember 2015 wurde Angelika Rieber, die Vorsitzende unseres Vereins, die sich seit mehr als drei Jahrzehnten gegen das Vergessen der Schicksale der jüdischen Bevölkerung einsetzt für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt.

 


 

Rundbrief 11 – Februar 2016

Rundbrief 11 – Februar 2016PDF 381 kB

 


 

Neuerscheinung: Bericht über den Verein “Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt”

In Heft 08 / 2105 der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung, hrsg.v. Dr. Monika Hölscher, ist ein Beitrag zum Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt erschienen:

Hier geht es zur Broschüre

Titelblatt HLZ 08 / 2015PDF 895 kB

Neuerscheinung: Gedenkbuch Oberursel – Haltet mich in gutem Gedenken

Gedenkbuch Oberursel, InfoblattPDF 324 kB
Haltet mich in gutem GedenkenPDF 445 kB

 


 

Rundbrief August/September 2015

Rundbrief August/September 2015PDF 420 kB

 


 

Veranstaltungen und Aktivitäten 2015

Führung am Denkmaltag 2015 Mühlen werden zu Industriebetrieben Am Urselbach entlangPDF 299 kB
Stadtrundgang Auf den Spuren jüdischen Lebens in OberurselPDF 70 kB

 


 

Besuchsprogramm 2015: Die Abschlussrede Rolf Stürms im Kaisersaal, 2015:

Rolf Stürms Abschlussrede 2015PDF 62 kB

Besuchsprogramm 2015: Berichte

Vom 02. – 09.06.15 besuchten Nachkommen ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter auf Einladung der Stadt Frankfurt die frühere Heimat der Eltern:

Unsere Wurzeln sind hier in FrankfurtPDF 693 kB
Von Birkenau im Odenwald nach Brasilien PDF 546 kB

Besuchsprogramm 2015: Berichte in der Frankfurter Rundschau, in der Frankfurter Neuen Presse und im Höchster Kreisblatt:

Sie war eine Mitschülerin

Auf Spurensuche nach den Wurzeln

Flucht ist auch heute für viele Realität

Besuchsprogramm 2015: Links zu Berichten auf Schulhomepages:

Kaiserin-Friedrich-Gymnasium

Liebigschule

Helene-Lange-Schule

Besuchsprogramm 2015: Fortbildungsveranstaltung zur Vorbereitung am 18.05.15

Im Exilarchiv der Deutschen Nationalbibliothek findet am 18.05. von 14.30 – 17.00 Uhr eine Fortbildungsveranstaltung statt. Einladung und Anmeldeformular finden Sie hier:

Einladung zum Vorbereitungstreffen im Mai 2015PDF 367 kB

 


 

Veranstaltung: Ein Stadtrundgang in Oberursel

Am 19.04.15 um 14.30 Uhr findet ein geführter Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Oberursel statt. Treffpunkt ist der Markplatz in Oberursel. S. hierzu auch die Einladung unter “Rundbriefe – Rundbrief April 2015”

Stadtrundgang OberurselPDF 68 kB

 


 

Fortbildung: Schulungsveranstaltung zur Arbeit mit der Website im Unterricht am 23.03.15

Am 23.03.15 findet die Schulung zur Arbeit mit der Website im Unterricht statt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der unten angefügten Einladung.

Einladung zum MedienseminarPDF 346 kB

 


 

Besuchsprogramm 2015: Einladung

Im Juni 2015 werden ehemaligen Frankfurterinnen und Frankfurtern jüdischer Herkunft und deren Nachkommen (Zweite Generation) nach Frankfurt kommen! Es wird eine Begegnungsveranstaltung geben und die Gäste werden Schulen besuchen. Bitte nutzen Sie das im PDF-Format bereitstehenden Anmeldeformular (“Formular Anmeldung Begegnungstreffen 2015”), um bei Interesse Kontakt mit uns aufzunehmen!

Begegnungstreffen Juni 2015PDF 171 kB
Formular Anmeldung Begegnungstreffen 2015PDF 155 kB

 


 

Auseinandersetzung und Verständigung

Die Anschläge in Paris haben uns alle aufgerüttelt. In verschiedenen Ländern und Regionen der Welt werden Menschen, weil sie anders denken, wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer Herkunft unter Generalverdacht gestellt, diskriminiert, verfolgt, bis hin zu kaltblütigem Mord. Diese Entwicklung bereitet uns Sorgen und fordert uns auf, darüber nachzudenken, wie wir zu einem friedlichen Miteinander in der Einwanderungsgesellschaft beitragen können. Antworten auf Fremdenfeindlichkeit und auf Hass müssen wir dabei auf verschiedenen Wegen und Ebenen suchen.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Vereins „Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt“ ist die gemeinsame Auseinandersetzung von Menschen unterschiedlicher Generationen und Religionen mit der NS-Geschichte und ihren Folgen. Der Blick auf die Geschichte zeigt uns, wie Menschen oder Gruppen zu Sündenböcken erklärt werden, macht deutlich, wohin es führen kann, wenn Ängste systematisch geschürt werden und zeigt die Folgen von Intoleranz, Verfolgung bis hin zu systematischem Massenmord an den Betroffenen und damit für die gesamte Gesellschaft.
Wissen und Kommunikation können zum Verstehen beitragen. In unserer Arbeit setzen wir vor allem auf Begegnung und Dialog, auf die gemeinsame Auseinandersetzung und Verständigung. Interkultureller und interreligiöser Austausch in der Bildungsarbeit wie der gesamten Gesellschaft sind nötiger denn je.

Frankfurt, im Januar 2015
Verein „Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt e.V.“

 


 

Pressestimmen zur Vorstellung dieser Homepage nach der Pressekonferenz vom 17.12.2014:

Taunuszeitung

Frankfurter Rundschau

Jüdische Allgemeine

PresseinformationPDF 546 kB

 


 

Unsere Aktivitäten

Wir sind momentan in der Phase des Aufbaus der Webseite.

Gegenwärtig wird sie von Schulklassen erprobt. Die bisherigen Rückmeldungen sind sehr ermutigend.

Viele Kolleginnen und Kollegen haben die Webseite bereits besucht und haben uns wertvolle Hinweise und Anregungen gegeben, wie der Internetauftritt noch verbessert werden könnte.

Über ein Feedback von Ihrer Seite würden wir uns sehr freuen!

September 2014

Ausstellung im Rathaus Oberursel

Evangelische Christen jüdischer Herkunft im Hochtaunuskreis

vom 22. September bis 17. Oktober 2014 im Foyer des Rathauses Oberursel, Rathausplatz

Eröffnung der Ausstellung:
Montag, 22.09.2014, 19.00 Uhr, im Rathaus Oberursel

Öffnungszeiten:
Montag: 08.00 – 13.30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 13.30 – 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Veranstalter:
Christuskirchengemeinde Oberursel, Evangelisches Dekanat
Hochtaunus, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus,
Stadt Oberursel mit Unterstützung von: Hochtaunuskreis, Kultur und Sportförderverein
Oberursel, Stadt Bad Homburg, Taunus Sparkasse, Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung.


Aktuelle Termine

  • Fortbildung zur Vorbereitung des Besuchsbrogramms: 27. April 2017
  • Besuchsprogramm 2017: 9.-16. Mai 2017
  • Weitere Termine

Auftakt-Veranstaltung zur Errichtung eines Kindertransport-Denkmals in Frankfurt: Zwei Zeitzeugen der Kindertransporte aus Frankfurt besuchten ihre ehemalige Heimatstadt (Bericht unter News)


Besuchsprogramm 2017: 9.-16. Mai 2017
Die Vorbereitungen des Besuchsprogramms 2017 sind in vollem Gange. Wir würden uns freuen, wenn Sie als Schule daran teilnehmen wollen:


Der neue Rundbrief 13 – Februar 2017 ist erschienen!


Das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt wurde am 23. Januar 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Obermayer German Jewish History Award ausgezeichnet.
Den Pressespiegel und weitere Information finden Sie hier


Neue Biographien:


Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Gretel Merom
Am 4. Juni 2015 wurde Gretel Merom, eine ehemalige Frankfurterin, die heute in Israel lebt, für ihr Engagement bei der Förderung von Verständnis und Freundschaft zwischen Israelis und Deutschen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Weitere Informationen


Die Abschlussrede zum Besuchsprogramm 2016 von Raymon Grossmann
s. News unter Besuchsprogramm 2016


Der Film refuge von Ethan Bensinger
Der Dokumentarfilm lässt Zeitzeugen des Holocaust, die während des Nationalsozialismus aus Mitteleuropa fliehen mussten, zu Wort kommen. Auf Einladung des PJLF stellte der Regisseur seinen Film in Frankfurt vor. Einen ausführlichen Bericht und Presseberichte finden Sie hier


Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt an Angelika Rieber

Bericht und Bilder


Berichte in der Presse über den Besuch von Ingrid Oppermann:


Der neue Rundbrief 12 ist erschienen!


Neue Biographien:
Familie Schwarzschild – Black
Familie Stelzer – Novins
Familie Flesch
Familie Morgenstern
George und Ilse Sakheim
Trudel Grossman


Zur Geschichte des Projekts
Jüdisches Leben in Frankfurt siehe einen neuen Eintrag
unter Über uns


Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Walter Sommers
Am 06. August 2016 wurde Walter Sommers, ein ehemaliger Frankfurter, der 1939 in die USA auswandern musste, für sein Engagement bei der Förderung der amerikanisch-deutschen Verständigung mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt.


Zur Erleichterung der Arbeit mit den Biographien haben wir ein Register der in den einzelnen Texten erwähnten Personen erstellt. Das Register finden Sie in der Rubrik „Biographien und Begegnungen“.


Besuchsprogramm 2016:
Vom 17. bis 24 Mai 2016 besuchten ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter bzw. deren Nachkommen auf Einladung der Stadt Frankfurt ihre frühere Heimatstadt. Berichte und Bilder


Kindertransporte aus Frankfurt: Das Projekt „Jüdisches Leben in Frankfurt” hat in den letzten Jahren viele ehemalige Kindertransport-Kinder interviewt und begleitet und setzt sich für die Errichtung eines Kindertransport-Denkmals in Frankfurt ein. Weitere Informationen


Neue Biographien:
Charles Scheidt
Familie Eis: Carol Fels und Margaret Eis Aghion
Ricardo Caro
Nathan Mannheimer
Elisabeth Rothstein
Reni Hanau
Felix Weil


Bundesverdienstkreuz für Angelika Rieber


Neuerscheinung
Bericht der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung über den Verein “Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt”: Dr. Monika Hölscher (Hg), Heft 8 / 2015, S. 11-20


Unterrichtseinheiten
Unter Pädagogische Angebote – Unterrichtsbeispiele finden Sie Hinweise, Materialien, und Unterrichtseinheiten