Aktuelle Termine


Jetzt neu: Autorenregister des PJLF


Bericht in The Times of Israel


Der neue Rundbrief 14 – September 2017 ist erschienen!


Briefe von Anuta Sakheim an ihren Sohn George Sakheim veröffentlicht: Nachrichten aus dem gelobten Land


Zur Geschichte des Projekts:
hr2-Doppelkopf


Besuchsprogramm 2017:
Berichte und Bilder


Auftakt-Veranstaltung zur Errichtung eines Kindertransport-Denkmals in Frankfurt: Bericht unter News

Spurensuche – Begegnung – Erinnerung

Über uns

Vorläufer unseres Vereins „Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt“ gibt es schon seit Ende des 70er Jahre. Eine Gruppe junger Lehrerinnen und Lehrer hatte es sich damals zum Ziel gesetzt, das Thema Nationalsozialismus anschaulich und lebendig zu vermitteln.

1984 begann die Gruppe, im Rahmen des Besuchsprogramms der Stadt die Erinnerungen ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter aufzuzeichnen.

Seit 1989 vermittelt die Projektgruppe auch Gespräche mit den Besuchern der Stadt in Schulen und unterstützt die Gäste bei der Spurensuche. Bald wird es keine Zeitzeugen der NS-Zeit mehr geben. Wird die NS-Zeit demnächst ein Geschichtsthema wie jedes andere? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt zunehmend. Der Schwerpunkt der Zeitzeugenarbeit verlagert sich deshalb in den letzten Jahren zunehmend auf die Zeugen der Zweiten Generation.

Die Stadt Frankfurt lädt seit 2012 – gegenwärtig einmalig in Deutschland – auch die Kinder ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter ein. Diese Einladung und die Angebote der Projektgruppe geben ihnen die Gelegenheit, die Stätten der Kindheit und Jugend der Eltern oder Großeltern aufzusuchen und gleichzeitig den Umgang mit dem Holocaust in Deutschland am Beispiel Frankfurts aus eigener Anschauung kennenzulernen.

Zur Geschichte des Projekts

Dabei arbeitet unser Verein mit der Stadt Frankfurt und einem großen Netzwerk von Schulen, lokalen Geschichtsinitiativen, Museen und Archiven zusammen.

Anfang des Jahres 2014 haben sich die überwiegend ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder der Projektgruppe entschlossen, der Arbeit einen neuen formellen Rahmen zu geben und einen gemeinnützigen Verein gegründet.

Die Gründerin des Projektes, Angelika Rieber, wurde zur Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder des dreiköpfigen Vorstandes sind Till Lieberz-Gross und Gaby Thielmann.