Spurensuche – Begegnung – Erinnerung

Über uns:

Vorläufer unseres Vereins „Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt“ gibt es schon seit Ende des 70er Jahre. Eine Gruppe junger Lehrerinnen und Lehrer hatte es sich damals zum Ziel gesetzt, das Thema Nationalsozialismus anschaulich und lebendig zu vermitteln.

1984 begann die Gruppe, im Rahmen des Besuchsprogramms der Stadt die Erinnerungen ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter aufzuzeichnen.

Seit 1989 vermittelt die Projektgruppe auch Gespräche mit den Besuchern der Stadt in Schulen und unterstützt die Gäste bei der Spurensuche. Bald wird es keine Zeitzeugen der NS-Zeit mehr geben. Wird die NS-Zeit demnächst ein Geschichtsthema wie jedes andere? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt zunehmend. Der Schwerpunkt der Zeitzeugenarbeit verlagert sich deshalb in den letzten Jahren zunehmend auf die Zeugen der Zweiten Generation.

Die Stadt Frankfurt lädt seit 2012 – gegenwärtig einmalig in Deutschland – auch die Kinder ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter ein. Diese Einladung und die Angebote der Projektgruppe geben ihnen die Gelegenheit, die Stätten der Kindheit und Jugend der Eltern oder Großeltern aufzusuchen und gleichzeitig den Umgang mit dem Holocaust in Deutschland am Beispiel Frankfurts aus eigener Anschauung kennenzulernen.

Zur Geschichte des Projekts:

Geschichte des Projekts Jüdisches Leben in FrankfurtPDF 420 kB
Zurück in Frankfurt – mit gemischten GefühlenPDF 1,2 MB

Dabei arbeitet unser Verein mit der Stadt Frankfurt und einem großen Netzwerk von Schulen, lokalen Geschichtsinitiativen, Museen und Archiven zusammen.

Anfang des Jahres 2014 haben sich die überwiegend ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder der Projektgruppe entschlossen, der Arbeit einen neuen formellen Rahmen zu geben und einen gemeinnützigen Verein gegründet.

Die Gründerin des Projektes, Angelika Rieber, wurde zur Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder des dreiköpfigen Vorstandes sind Till Lieberz-Gross und Gaby Thielmann.

Aktuelle Termine

  • Besuchsprogramm 2017: 9.-16. Mai 2017
  • Im November 2017 besucht im Rahmen der Interkulturellen Woche Ingrid Oppermann Frankfurt . Schwerpunkt ihres Besuchs werden Zeitzeugengespräche in Schulen zum Thema Exil in der Türkei sein.
  • Weitere Termine

Besuchsprogramm 2017:
Vom 9. bis 16 Mai 2017 besuchten ehemalige Frankfurterinnen und Frankfurter bzw. deren Nachkommen auf Einladung der Stadt Frankfurt ihre frühere Heimatstadt. Berichte und Bilder


Neue Biographien:


Auftakt-Veranstaltung zur Errichtung eines Kindertransport-Denkmals in Frankfurt: Zwei Zeitzeugen der Kindertransporte aus Frankfurt besuchten ihre ehemalige Heimatstadt (Bericht unter News)


Der neue Rundbrief 13 – Februar 2017 ist erschienen!