Aktuelle Termine



Der neue Rundbrief 15 – August 2018 ist erschienen!


Besuchsprogramm 2018
Bericht


Neue Biographien:
Ralph Gomar und John Goldmeier


Kindertransport-Denkmal
Der Ortsbeirat 1 der Stadt Frankfurt hat am 13. März 2018 einstimmig beschlossen, dass ein Denkmal in der Nähe des Hauptbahnhofs an die rettenden Kindertransporte erinnern soll. S. News


Bericht über die Veranstaltungen mit Renata Harris zur Erinnerung an die rettenden Kindertransporte ins Ausland vor 80 Jahren hier


Berichte über die Arbeit des Projekts:
Bericht im hessischen Fersehen
hr2-Doppelkopf

Spurensuche – Begegnung – Erinnerung

Über uns

Bald wird es keine Zeitzeugen der NS-Zeit mehr geben. Wird die NS-Zeit demnächst ein Geschichtsthema wie jedes andere? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt.

Ende des 70er Jahre hatte eine Gruppe junger Lehrerinnen und Lehrer es sich zum Ziel gesetzt, das Thema Nationalsozialismus anschaulich und lebendig zu vermitteln. 1984 begann die Gruppe, im Rahmen des Besuchsprogramms der Stadt die Erinnerungen ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter aufzuzeichnen. Seit 1989 vermittelt die Projektgruppe Gespräche der ehemaligen Frankfurter in Schulen und unterstützt die Gäste bei der Spurensuche.

Der Schwerpunkt der Zeitzeugenarbeit verlagert sich in den letzten Jahren zunehmend auf die Zeugen der Zweiten Generation. Die Stadt Frankfurt lädt seit 2012 – gegenwärtig einmalig in Deutschland – auch die Kinder ehemaliger Frankfurterinnen und Frankfurter ein. Diese Einladung und die Angebote der Projektgruppe geben ihnen die Gelegenheit, die Stätten der Kindheit und Jugend der Eltern oder Großeltern aufzusuchen und gleichzeitig den Umgang mit dem Holocaust in Deutschland am Beispiel Frankfurts aus eigener Anschauung kennenzulernen.

Texte sowie Film- und Tonaufzeichnungen über das Projekt

Die Arbeit des Vereins

Anfang des Jahres 2014 haben sich die überwiegend ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder der Projektgruppe entschlossen, der Arbeit einen neuen formellen Rahmen zu geben und einen gemeinnützigen Verein gegründet.

Die Gründerin des Projektes, Angelika Rieber, wurde zur Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder des dreiköpfigen Vorstandes sind Till Lieberz-Gross und Gaby Thielmann.

Der Verein arbeitet mit der Stadt Frankfurt und einem großen Netzwerk von Schulen, lokalen Geschichtsinitiativen, Museen und Archiven zusammen: